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Dietger Grosser und Gabriele Ehmcke
Das Holz der Winterlinde – Eigenschaften und Verwendung - LWF-Wissen 78

Erläutert werden das Holzbild sowie die Eigenschaften und Verwendung des Holzes der Winterlinde (Tilia cordata). Zwischen Winterlinde und Sommerlinde (Tilia platyphyllos) bestehen keine nennenswerten Eigenschaftsunterschiede. Die Linden liefern ein weiches, hellfarbiges, schlichtes Holz ohne deutliche Zeichnung, das mittelschwer ist, dabei zäh, aber wenig elastisch und fest.

Es zeichnet sich nach der Trocknung durch ein gutes Stehvermögen aus und lässt sich leicht und sauber bearbeiten, insbesondere in jede Richtung hervorragend schnitzen und drechseln. Auch ist Lindenholz ausgezeichnet zu beizen und einzufärben. Hauptverwendungsbereiche sind seit jeher die Bildhauerei, Schnitzerei und Drechslerei. Im Möbelbau wird es als Imitationsholz für Nussbaum und Kirschbaum für geschnitzte Teile, Zierleisten und Kassettenfüllungen eingesetzt.

Querschnitt einer Holzstammscheibe Zoombild vorhanden

Abbildung 1: Stammscheibe einer Linde. Splint- und
Kernholz gleichfarbig. (Foto: Holzforschung München)

Nach der Sommerlinde (Tilia platyphyllos Scop.) – 1991 als einer der ersten Bäume des Jahres gewählt – wurde nunmehr mit der Winterlinde (Tilia cordata Mill.) die zweite einheimische nutzholztaugliche Lindenart zum Baum des Jahres 2016 gekürt. Als dritte einheimische Linde kommt die Holländische Linde (Tilia x europaea L.) vor, wobei es sich um eine Kreuzung(Bastard) aus Winterlinde und Sommerlinde handelt.

Als reiner Straßen- und Parkbaum kultiviert spielt sie als Nutzholzlieferant keine Rolle. Festzustellen ist zunächst, dass die verschiedenen Lindenarten in ihren makroskopischen und mikroskopischen Merkmalen weitestgehend übereinstimmen, so dass ihr Holz sich nicht sicher voneinander unterscheiden lässt. Ebenso bestehen zwischen dem Holz der Winterlinde und dem der Sommerlindekeine nennenswerten Unterschiede in den technologisch-mechanischen und verarbeitungstechnischen Eigenschaften. Deshalb wird bei der Verwendung von Lindenholz auch kein Unterschied zwischen diesen beiden Baumarten gemacht, auch wenn der Winterlinde vielfach das etwas schwerere, dichtere und härtere Holz zugesprochen wird.

Unabhängig davon ist die Winterlinde als Nutzholzlieferant von ungleich größerer Bedeutung als die Sommerlinde. So ist es vornehmlich die Winterlinde, die als Wirtschaftsbaumart forstlich angebaut wird, während die Sommerlinde vielmehr ihre Bedeutung außerhalb des Waldes als beliebte und überall anzutreffende »Dorflinde« hat. Im Freistand gewachsene Bäume sind bekanntlich kurzschäftig und grobastig. Deshalb ist ihr Holz zumeist für bessere Verwendungszwecke nicht verwertbar.

Holzbeschreibung

Die Linden zählen zu den Reifholzbäumen bzw. aus physiologischer Sicht zu den »Bäumen mit hellem Kernholz«. Das heißt, dass Splint- und Kernholz farblich nicht unterschieden sind (Abbildung 1). Lindenholz ist weißlich bis gelblich gefärbt (Abbildung 2), dabei des Öfteren mit leicht rötlicher oder auch hellbräunlicher Tönung. Zuweilen zeigt es sich auch schwach grünlich gestreift oder gefleckt.

Die wasserleitenden Gefäße sind mit tangentialen Durchmessern von 70 bis 90 μm recht fein und auf dem Querschnitt erst unter der Lupe besser zu erkennen (Abbildung 3). Sie sind gleichmäßig über den Jahrring verteilt und somit zerstreutporig angeordnet, dabei ausgesprochen zahlreich und nicht selten in kurzen radialen Gruppen wie auch kleinen Nestern angelegt. Die ersten Gefäße eines Jahrringes bilden – als für Linden charakteristisches Merkmal – einen mehr oder weniger geschlossenen Porenkreis (Abbildungen 3 und 4).

Unverwechselbares Merkmal des Lindenholzes, das allerdings erst mikroskopisch nutzbar ist, sind die dichtgestellten spiraligen Verdickungen auf den Innenwänden der Gefäße (Abbildung 5). Sie ermöglichen selbst an kleinsten Holzsplittern eine zuverlässige Artbestimmung. Ähnlich wie die Gefäße sind auch die schmalen und ziemlich weit gestellten Holzstrahlen auf dem Querschnitt dem freien Auge nur wenig deutlich (Abbildung 3).

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Während aber die Gefäße auch auf den Längsflächen kaum als Porenrillen (»Nadelrisse«) in Erscheinung treten, bilden die Holzstrahlen auf den Radialflächen gut sichtbare, glänzende und bis zu 2 mm hohe Spiegel. Die Jahrringe sind nur schwach voneinander abgesetzt. Gebildet werden die Jahrringgrenzen durch ein schmales dunkelfarbiges Spätholzband, auf das im Frühholz des anschließenden Jahres ein schmaler hellfarbiger Porenkreis anschließt (Abbildung 3).

Den sehr homogen aufgebauten Jahrringen entsprechend sind die Längsflächen nur leicht gefladert (Tangentialschnitt) bzw. gestreift (Radialschnitt). Die Linden liefern somit ein recht schlichtes Holz (Abbildung 2). Im Übrigen besitzt es einen matten Glanz. Frisch hat es einen arttypischen eigentümlichen, von Guggenbühl (1980) als seifenartig beschriebenen Geruch.

Gesamtcharakter

Hellfarbiges, schlichtes, zerstreutporiges Laubholz mit schwach markierten Jahrringgrenzen, feinen Gefäßen und als Spiegel deutlichen Holzstrahlen.
Fladerschnitt eines Lindenholzabschnitts

Abbildung 2: Lindenholz, Fladerschnitt mit schlichter Textur (Foto: Holzforschung München)

Linde im Querschnitt als Lupenbild

Abbildung 3: Linde, Querschnitt, Lupenbild (Foto: Holzforschung München)

Linde im Querschnitt als Mikrobild

Abbildung 4: Linde, Querschnitt. Mikrobild (Foto: D. Grosser)

Linde im Radialschnitt als Mikrobild.

Abbildung 5: Linde, Radialschnitt. (Foto: Holzforschung München)

Eigenschaften

Die Linden liefern ein weiches Holz von gleichmäßig dichter und feiner Struktur. Mit einer mittleren Rohdichte (rN) von 0,53 g/cm3 bezogen auf eine Holzfeuchte von 12 bis 15 % gehört es zu den mittelschweren Hölzern unter den einheimischen Laubhölzern (Tabelle 1). Es ist zäh, aber wenig elastisch wie auch von nur geringer Festigkeit bzw. Tragfähigkeit (Tabelle 2). Zudem zählt Lindenholz zu den stärker schwindenden Hölzern (Tabelle 3).
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
Holzarten Holzarten Rohdichte (rN) in g/cm3 Holzarten Rohdichte (rN) in g/cm3
Mittelwert Grenzwerte
Laubhölzer
Linde (TIXX) 0,53 0,35 – 0,60
Schwarzpappel (PONG) 0,45 0,41 – 0,56
Bergahorn (ACPS) 0,63 0,53 – 0,79
Eiche (QCXE) 0,71 0,43 – 0,96
Buche (FASY) 0,71 0,54 – 0,91
Nadelhölzer
Fichte (PCAB) 0,46 0,33 – 0,68
Kiefer (PNSY) 0,52 0,33 – 0,89
Tabelle 1: Rohdichte der Linde im Vergleich zu ausgewählten einheimischen Nutzhölzern.
Nomenklatur nach DIN EN 13556 (Ausgabe 10.2003); Werte nach DIN 68364 (Ausgabe 05.2003); Grosser und Zimmer (1998).

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Nach der Trocknung und im Gebrauch zeichnet es sich dagegen durch ein gutes Stehvermögen aus, »arbeitet« also nach der Austrocknung bei Feuchteschwankungen nur wenig. Dies erklärt sich aus dem relativ geringen Unterschied zwischen Radialschwindung und Tangentialschwindung (Tabelle 3). Lindenholz lässt sich mit allen Werkzeugen ausgesprochen leicht und sauber bearbeiten.

Es ist mühelos zu sägen und zu hobeln, vor allem aber in jede Richtung hervorragend zu schnitzen und zu drechseln. Auch ist es gut zu schälen und zu messern. Es kann leicht gespaltet werden, nicht aber in glatte Flächen. Nagel- und Schraubverbindungen halten gut. Die Klebfestigkeit ist dagegen teilweise unbefriedigend. Oberflächen lassen sich problemlos polieren, ausgezeichnet einfärben und beizen. Auch bereitet die Behandlung mit Lacken keine Schwierigkeiten. In Kontakt mit Eisen ergeben sich bei Feuchtigkeit grauschwarze Verfärbungen. Umgekehrt wird das Eisen korrodiert. Ansonsten ist Lindenholz trotz seines relativ hohen Extraktgehaltes von bis zu 10 % chemisch inaktiv.

Tabelle mit sieben Spalten und neun Zeilen, die von links nach rechts gelesen wird.

Tabelle 2: Elastizität, Festigkeit und Härte der Linde im Vergleich zu ausgewählten einheimischen Nutzhölzern.
Nomenklatur nach DIN EN 13556 (Ausgabe 10.2003); Werte nach DIN 68364 (Ausgabe 05.2003); Grosser und Zimmer (1998); Sell (1997).

Tabelle mit acht Spalten und neun Zeilen, die von links nach rechts gelesen wird.

Tabelle 3: Schwindmaße der Linde im Vergleich zu ausgewählten einheimischen Nutzhölzern.
Nomenklatur nach DIN EN 13556 (Ausgabe 10.2003); Grosser und Zimmer 1998.
Der Witterung ausgesetzt besitzt Lindenholz eine nur geringe Dauerhaftigkeit gegen holzzerstörende Pilze und ist der Dauerhaftigkeitsklasse 5 (DIN EN 350, Ausgabe 2014 –12) zugeordnet. Ebenso ist es sehr anfällig gegen holzzerstörende Käfer, insbesondere gegen den Gewöhnlichen Nagekäfer. Im sakralen Bereich lassen sich nur selten aus früheren Jahrhunderten stammende Kunstwerke finden, die keinen Nagekäfer-Befall aufweisen.

Verwendungsbereiche

Zu den Hauptverwendungsbereichen des Lindenholzes gehören seit jeher die Bildhauerei, Schnitzerei und Drechslerei, da es sich – wie zuvor betont – in alle Schnittrichtungen sauber bearbeiten lässt. Viele berühmte Meisterwerke in der Spätgotik von Mitte des 15. bis Mitte des 16. Jahrhunderts vor allem durch Tilman Riemenschneider und Veit Stoß sind aus Linde gefertigt (Abbildungen 6, 7 und 8).

Wegen ihrer regelmäßigen Verwendung in der Sakralkunst des Hoch- und Spätmittelalters zur Anfertigung von Kruzifixen, Heiligen- und Apostelfiguren und dergleichen wurde Lindenholz auch als »Lignum sacrum« (heiliges Holz) bezeichnet.

Auch im heutigen Schnitzereigewerbe ist Lindenholz hoch geschätzt unter anderem für die Herstellung von Madonnen, Krippenfiguren oder Kreuzen. Des Weiteren werden daraus Fastnacht-Masken, wie sie insbesondere in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht getragen werden, Marionettenpuppen und die Köpfe von Handpuppen gefertigt (Abbildungen 9 und 10, links). Ebenso wird Linde vielfältig für flächige Schnitzarbeiten, wie z. B. für die Frontpartien der Kuckucksuhren eingesetzt (Abbildung 10, Mitte).
Geschnitzter alter Holzaltar.

Abbildung 6: Geschnitzt aus Lindenholz. (Foto: A. Gießl)

Geschnitzte Marienfigur mit Holzengeln drumherum.

Abbildung 7: Statue der
hl. Maria Magdalena. (Foto: A. Gießl)

Prächtiger bemalter Holzaltar.

Abbildung 8: Der Hochaltar in der Krakauer Marienkirche. (Foto: D. Grosser)

Holzschnitzer in seiner Werkstatt.

Abbildung 9: Schnitzer bei der Arbeit. (Foto: Bildhauerei Lang, Elzach)

Bunte Holzpuppe sitzt auf Holzkiste.

Abbildung 10 links: Der Kasperl der Augsburger Puppenkiste (Fotos: Oehmisches Marionettentheater)

Schwarzwälder Holzuhr mit Kuckuck.

Abbildung 10 mitte: Geschnitzte Kuckucksuhr (Foto: H. Herr)

Stuhllehne aus Holz mit geschnitzter Verzierung.

Abbildung 10 re.: Geschnitzte Stuhllehne (Foto: Holzforschung München)

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Vielfach greift auch der Reliefschnitzer auf die Linde zurück. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Lindenholz seine mit Abstand größte Bedeutung in der Bildhauerei und Schnitzerei hat. Nach früheren Schätzungen beträgt der jährliche Verbrauch von Lindenholz bis zu 5.000 m3 (Grosser und Teetz 1998).

Der Bedarf liegt allerdings deutlich höher, so dass vielfach das Holz der leichter beschaffbaren Weymouthskiefer und Zirbelkiefer als Schnitzholz eingesetzt wird. In der Stilmöbelanfertigung wird Lindenholz gerne als Nussbaum- und Kirschbaumimitation oder lackiert für geschnitzte Teile wie Blattschnitzereien, Zierleisten und Kassettenfüllungen verarbeitet. Zuweilen wird es geschnitzt auch für ganze Möbelteile verwendet (Abbildung 10, rechts).

Früher wurde Linde im Möbelbau auch gerne als Blindholz und Absperrfurnier eingesetzt – ein Einsatzbereich, der eine regelmäßige Verfügbarkeit erfordert, die die Linde mit ihrem sporadischen Vorkommen nicht erfüllen kann. Dagegen ist sie nach wie vor als Blindholz gesucht für den Bau von Wendeltreppen. Zu erwähnen ist schließlich ihre Verwendung für Umrahmungen von Glasfüllungen wie auch für geschnitzte Spiegelrahmen.

Weitere Anwendungen

Zwei Holzköpfe zur Hutpräsentation, rechts mit Hut.Zoombild vorhanden

Abbildung 11: So genannte »Holzköpfe« in der
Hutmacherei (Foto: W. Teetz)

Speziell aus Lindenholz werden hergestellt: Innenrähmchen der Bienenkästen als tragende Elemente für den Wabenbau der Bienen, Mittelstege von Spannsägen, Stiele von Flachpinseln, Hutmodelle und »Holzköpfe « für die Hutmacher und Perückenknüpfer (Abbildung 11), Reiß- und Zeichenbretter. Mal ist es das geringe Schwind- und Quellverhalten bei Feuchte- und Temperatureinwirkung, mal die Homogenität, mal die Weichheit, die bei genannten Spezialverwendungen gesuchte Holzeigenschaften sind.

Gerne wird Lindenholz auch für Architekturmodelle eingesetzt. Weiterhin findet es zuweilen Verwendung unter anderem für Gießereimodelle, Spielwaren, Haushaltsgeräte, Bilderrahmen und Holzschuhe, ohne hier aber in Vergleich zu anderen Holzarten von größerer Bedeutung zu sein. Bleibt zu erwähnen, dass Lindenholz eine ausgezeichnete Zeichen- und Filterkohle liefert.

Zu den Einsatzbereichen, aus denen Lindenholz in der Zwischenzeit mehr oder weniger gänzlich verdrängt wurde, gehören Prothesen, Bleistifte, Zündhölzer, Garnspulen, Fassspunde, Stöpsel, Fässer und Behälter für trockene und geruchsempfindliche Waren, Holzflechtarbeiten sowie Holzwolle.

Auch die frühere Nutzung im Musikinstrumentenbau lässt sich aktuell nicht mehr nachweisen. Früher wurde auch der Bast der Lindenrinde in großem Umfang zur Anfertigung von Flecht- und Seilerwaren wie Matten, Säcke, Körbe, Schuhe, Seile und Schnüre sowie von Bindematerial im Obst- und Gemüsebau genutzt. Auch stellte der Schreiner lange Zeit seine Leimpinsel aus Lindenbast her. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich Lindenholz überall dort anbietet, wo ein leichtes, weiches, sauber zu bearbeitendes oder gut zu färbendes Holz verlangt wird.

Zusammenfassung

Erläutert werden das Holzbild sowie die Eigenschaften und Verwendung des Holzes der Winterlinde (Tilia cordata). Zwischen Winterlinde und Sommerlinde (Tilia platyphyllos) bestehen keine nennenswerten Eigenschaftsunterschiede.

Die Linden liefern ein weiches, hellfarbiges, schlichtes Holz ohne deutliche Zeichnung, das mittelschwer ist, dabei zäh, aber wenig elastisch und fest. Es zeichnet sich nach der Trocknung durch ein gutes Stehvermögen aus und lässt sich leicht und sauber bearbeiten, insbesondere in jede Richtung hervorragend schnitzen und drechseln. Auch ist Lindenholz ausgezeichnet zu beizen und einzufärben.

Hauptverwendungsbereiche sind seit jeher die Bildhauerei, Schnitzerei und Drechslerei. Im Möbelbau wird es als Imitationsholz für Nussbaum und Kirschbaum für geschnitzte Teile, Zierleisten und Kassettenfüllungen eingesetzt.

LINDE

Friedrich Hebbel (1813 –1863)

Ich schritt vorbei an manchem Baum
Im Spiel der Morgenwinde,
Ich schwankte hin in wachem Traum
Und sah nicht, wie der Blinde.

Doch plötzlich fuhr ich auf im Traum
Und rief: »O Gott, wie linde!«
Ich fand mich unterm Lindenbaum,
Er hauchte Duft im Winde.

Ich aber sprach: »Du süßer Baum,
Dich grüßt wohl auch der Blinde,
Der deinen Namen selbst im Traum
Noch nie gehört, als Linde.«


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  • Dietger Grosser
  • Gabriele Ehmcke