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Waldökologie
Wald als Lebensraum für Pflanzen und Tiere
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Auf die Waldökologie trifft dieser Ausspruch zu. Bis zu 14.000 Tier- und 6.000 Pflanzenarten ergeben auch in der Summe nicht den Grund für das Gefühl, das Menschen im Wald oft ergreift. Das Zusammenspiel der Vielfalt des Lebens, Boden, Wasser und Klima ergibt ein Ganzes, das es zu verstehen gilt, um es wirkungsvoll schützen und nutzen zu können.
Es gilt Nutzungspotentiale und Risiken zu erforschen. Die Abteilung Waldökologie an der LWF erfüllt den gesetzlichen Auftrag, durch Beratung, Forschung und Monitoring die nachhaltige Forstwirtschaft auf der Basis ihrer ökologischen Grundlagen weiter zu entwickeln.
Waldökologische Forschung deckt ökologische Zusammenhänge auf, gibt Aufschluss über die Belastungen des Waldes durch äußere Einflüsse und gibt Hinweise auf die Möglichkeiten und Grenzen forstwirtschaftlicher Nutzung. Durch Inventuren und die Beobachtung von Umwelteinflüssen wird die dazu notwendige Datengrundlage geschaffen. Flächeninformationssysteme wie die Kartierung der Natura 2000 Lebensräume oder die forstliche Standorterkundung stellen wichtige Planungsgrundlagen dar, die unmittelbar in die Gestaltung unserer Wälder einfließen.
Standort und Bodenschutz
Forstliche Standortkunde, Bodenkunde, Waldernährung und Düngung - Themen, die uns auch im Zusammenhang mit dem Bodenschutz beschäftigen, damit unsere Böden als dünne Haut der Erde auch im Wald ihre vielfältigen Funktionen nachhaltig erfüllen können.
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Klima und Wasserschutz
Wachstum, Gesundheit und Stabilität der Wälder werden in hohem Maße vom Klima beeinflußt. Gleichzeitig wirkt der Wald selbst ausgleichend und regulierend auf Wasserhaushalt, Bodenstabilität und Luftreinheit
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Umweltmonitoring
Abiotische und biotische Rahmenbedingunen beeinflussen das Ökosystem Wald. Verständnis und der Schutz seiner komplexen Lebensabläufe erfordern die Erfassung von Basisdaten, frühzeitige Diagnose und kompetente Bewertung
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Naturschutz
Bayern hat für das europäische Netz Natura 2000 circa 450.000 Hektar Wald gemeldet. Dies verdeutlicht die hohe Naturschutzqualität der bayerischen Wälder
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