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Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft

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Wald und Forstwirtschaft im Klimawandel

Bewirtschaftung optimieren und Gemeinwohlfunktionen des Waldes sichern

Die LWF ist die bayerische Fachstelle für Wald und Forstwirtschaft. Sie betreibt national und international vernetzt Wald-Forschung für eine nachhaltige Forstwirtschaft und naturnahe Wald-Bewirtschaftung.

Die LWF trägt mit praxisbezogener Forschung und Beratung zu einer betrieblich erfolgreichen, sozial ausgewogenen und umweltverträglichen Entwicklung der Forstwirtschaft und des Waldes bei.

Mit waldbaulichen Behandlungsstrategien, mit Empfehlungen zu Schutz und Pflege des Waldes und zum bodenschonenden und rationellen Maschineneinsatz unterstützt die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft Waldbesitzer und Forstpraktiker bei der Bewirtschaftung von Wald und Forst.

Nachrichten aus der LWF

Unsere aktuellen Themen im November

  • LWF-Themen: Jagd aktuell - Gutachten, Forschung, Merkblätter
    Am 28. Oktober hat der bayerische Forstminister Helmut Brunner die Ergebnisse des diesjährigen forstlichen Gutachtens zur Situation der Waldverjüngung, landläufig "Verbissgutachten" genannt, vorgestellt. Das Forstliche Gutachten ist wichtige Grundlage der Abschussplanung. Ein nun veröffentlichtes Forschungsprojekt der LWF untersucht, unter welchen Voraussetzungen Hegegemeinschaften von dieser gesetzlichen Verpflichtung befreit und die Jagd in die Eigenverantwortung von Jägern und Grundeigentümern gelegt werden könnten. Besonders hilfreich sind Weiserzäune, um bei Waldbegängen die Situation der Waldverjüngung vor Ort zu diskutieren. Das LWF-Merkblatt 25 - "Wildverbiss mit Weiserflächen beurteilen" gibt in knapper Form wichtige und praxisgerechte Hinweise und liefert gleich ein Formblatt zur Dokumentation mit.
  • LWF-Themen: Gastbaumarten für den Klimawandel
    Der Klimawandel mit seinen Auswirkungen auf den Wald ist zweifellos eine der größten Herausforderungen unserer Tage für die Forstwirtschaft. Ob und wie heimische Baumarten die gravierenden Klimaveränderungen bewältigen werden, ist ungewiss. Sicher ist dagegen, dass die Anfälligkeit der Wälder gegenüber Schädlingen und anderen witterungsbedingten Risiken steigen wird. Dies gilt in besonderem Maße für jene Regionen, für die wir ein Klima erwarten, das es bisher in Bayern noch gar nicht gibt. Besonders gefährdet ist der "Brotbaum" der bayerischen Forstwirtschaft: die Fichte. Sie ist an ihrer Wärme- und Trockengrenze hoch anfällig. Ihre Anbaufläche wird stark abnehmen.