Die Bundeswaldinventur (BWI)

Zwei Mitarbeiter der LWF bei Messarbeiten in einem Wald.Zoombild vorhanden

Messarbeiten im Rahmen der BWI 2012 (Foto: LWF)

Um den Zustand und die Naturalentwicklung zuverlässig auf großräumiger Ebene einschätzen zu können, wurde in Deutschland (Gebietsstand vor dem 3. 10. 1990) die BWI geschaffen. Sie ist konzipiert als stichprobenbasierte Großrauminventur, die stichprobentheoretisch als einstufige, systematische Klumpenstichprobe mit regional unterschiedlicher Stichprobendichte einzuwerten ist.

Ziel der BWI ist die Untersuchung der großräumigen Waldverhältnisse und der forstlichen Produktionsmöglichkeiten in Deutschland. Die Stichprobenpunkte der BWI sind dabei in einem systematischen Gitternetz über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Das Basisnetz hat eine Rasterweite von 4×4 km bzw. ist zum Teil auf regionaler Ebene verdichtet, so zum Beispiel in Bayern in den Regierungsbezirken Mittelfranken und Schwaben (2,83 × 2,83 km) .

Die BWI stellt aktuell die wichtigste, besitzartenübergreifende Datenquelle für den Wald in ganz Bayern und Deutschland dar, die zuverlässige Daten zur nachhaltigkeitsorientierten Bewirtschaftung unserer Wälder liefert.
Die Erhebungen der 3. Bundeswaldinventur (2011 – 2012) sind abgeschlossen und die Ergebnisse veröffentlicht. Die Außenaufnahmen für die 4. Bundeswaldinventur (2021-2022) wurden im Frühjahr 2021 fristgerecht begonnen.

 

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