Forschungs- und Innovationsprojekt
Wasserschutz bei der Lagerung von Holzhackschnitzeln (WaSchuHack)

Hackschnitzelhaufen (© N. Hofmann, LWF)
In dem Projekt wurden die Sickerwasserausträge aus offen gelagerten, d. h. nicht abgedeckten Haufwerken von Holzhackschnitzeln nach ihrer Menge und Qualität untersucht. Die Umweltwirkungen der im Sickerwasser gelösten organischen Stoffe wurde bewertet und Maßnahmen zur Vermeidung von Umweltrisiken vorgeschlagen.
Die vier wichtigsten Erkenntnisse:
- Bei offengelagerten Haufen aus Holzhackschnitzeln wird im Verhältnis zum Niederschlag nur ein sehr geringer Teil an Sickerwasser ausgetragen.
- Das meiste Wasser fließt oberflächlich entlang der Deckschicht und fällt am Rand der Haufwerke an.
- Das Sickerwasser enthält hohe Konzentrationen gelöster organischer Stoffe.
- Es sollten Vorkehrungen getroffen werden, dass dieses Sickerwasser nicht in Oberflächengewässer gelangt. Es sollte möglichst im gewachsenen humosen Oberboden angrenzend an dem Lagerplatz versickern, wo es rasch abgebaut bzw. gefiltert werden kann.
Hintergrund

Abb. 1: Qualitativ gute Hackschnitzel (© Nicolas Hofmann, LWF).
Methodik
Abb. 2: Hackschnitzeltisch und Probennahme von aufgefangenem Sickerwasser (© M. Riebler, rechts oben: H. Borchert)
Ergebnisse
Weitere Informationen
Kontakt bei Interesse
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Projektinformationen
Projektleitung: Markus Riebler
Stv. Projektleitung: Andreas Hohenadl, Dr. Herbert Borchert
Projektbearbeitung: Tobias Paul
Laufzeit: 01.11.21 bis 30.10.24
Finanzierung: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Förderkennzeichen: G2/N/21/03