Eine Gruppe von Kindern steht in einem Laubwald.

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Nachrichten aus dem Zentrum Wald-Forst-Holz – LWF aktuell 117

Das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan - bestehend aus der Studienfakultät für Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement der Technischen Universität München, der Fakultät Wald und Forstwirtschaft der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Bayrischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft - vereint Forschung, Lehre und Beratung an einem Standort und bildet den Knotenpunkt forstlicher Kompetenz in Bayern.

Die neuesten Nachrichten und Informationen aus dem ZWFH finden Sie auf dieser Seite. Die Nachrichten aus dem Zentrum erscheinen auch stets in der jeweiligen Ausgabe von LWF-aktuell.

Neuer »AK Wildtiere Weihenstephan« im Forstzentrum

Mitglieder des Arbeitskreises. Fünf Frauen, neun Männer von Lfl, HSWT, TUM und LWF.Zoombild vorhanden

Abb. 1: »Arbeitskreis Wildtiere Weihenstephan«. (Foto: C. Josten, ZWFH)

Am 15. November 2017 und am 20. Februar 2018 traf sich der »Arbeitskreis Wildtiere Weihenstephan« zu seinen ersten Arbeitssitzungen. Der Arbeitskreis versteht sich als Gruppe, die sich an der LWF, der TU München (TUM), der Hochschule Weihenstephan- Triesdorf (HSWT) sowie an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) am Campus Weihenstephan vor allem mit Wildtieren befassen und in diesem Rahmen verstärkt fachlich austauschen will.

Alois Zollner, Leiter der Abteilung »Biodiversität, Naturschutz, Jagd« an der LWF betonte in seiner Begrüßung, dass Wildtiere für die öffentliche Wahrnehmung der Forst- und Landwirtschaft eine große Rolle spielen: »Wildtiere sind ein hochaktuelles Thema und über die Tiere erreicht man die Menschen. Wenn wir über die Lebensweisen und Ansprüche der Arten berichten, öffnet das für uns Türen!«

Beim ersten Treffen wurden drei Projekte vorgestellt: Über »Integrales Schalenwildmanagement im Bergwald« berichtete Hendrik Edelhoff (LWF) und über das seit Oktober 2017 laufende Interreg V–Projekt im Böhmerwald »Neue Wege zu einem grenzübergreifenden Rotwildmanagement in Zeiten des Klimawandels« referierte Dr. Wibke Peters (LWF). PD Dr. Andreas König von der Arbeitsgruppe Wildbiologie und Wildtiermanagement am Lehrstuhl für Tierernährung der TU München referierte über das Projekt »Analyse der Veränderung des Energiegehaltes und Qualität der Rehnahrung im Jahresverlauf«.

In der zweiten Sitzung gaben Henning Zimmermann (LfL) und Katharina Mikschl (LfL) Einblicke in das Wildtierportal Bayern und die Bürgerplattform »Wildtiere in Bayern« (WilTiB). Dr. Christian Wagner (LfL) referierte über »Management von Wildgänsen in Bayern« und »Fischotter-Management in Ostbayern«. Dr. Fiona Schönfeld (HSWT) stellte Projekte aus dem Bereich Schalenwildmonitoring und Wildtiermanagement vor und Prof. Dr. Volker Zahner (HSWT) sprach über die Thermenbereiche Mensch und Wildtier sowie Schlüsselstrukturen und -arten mit Ergebnissen aus verschiedenen Projekten.

Am 13. März 2018 fand ein Workshop AK Wildtiere zum Monitoring mit Fotofallen statt. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht und Problemstellungen bei der Anwendung im Feld diskutiert.

red

Forstlicher Arbeitgebertag

Potentielle Arbeitgeber stehen hinter einem Tisch mit Informationsmaterial und unterhalten sich mit Interessierten.Zoombild vorhanden

Abb. 2: Forstlicher Arbeitgebertag. (Foto: Dr. Volker Zahner)

Chancenreich und vielfältig sind die Berufsmöglichkeiten für Forst-Absolventen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT). Dies zeigen die an den Forstlichen Arbeitgebertagen im Dezember und Januar an der Fakultät Wald und Forstwirtschaft vorgestell- ten Berufsperspektiven. Fünf große forstliche Arbeitgeber waren nach Weihenstephan angereist: Die Bundesforsten, die Bayerische Forstverwaltung, die Bayerischen Staatsforsten AöR, Hessen- Forst und der Bayerische Waldbesitzerverband stellten sich als Arbeitgeber den Studierenden vor.

In den nächsten Jahren gehen 50 % des Forstpersonals in den Ruhestand, so dass aktuell gute Chancen für den forstlichen Nachwuchs bestehen. Zusätzlich plant die Forstverwaltung weitere 120 Stellen für Forstleute in Bayern.

Dr. Volker Zahner

Interforst 2018

Interforst auf der Messe München; Open-Air; Zelte und Pavillons; Fahnen und Banner; LandmaschinenZoombild vorhanden

Abb. 3: Interforst. (Foto: Messe München)

Vom 18. bis 22. Juli 2018 präsentiert sich das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan auf der Interforst in München. Die 13. Interforst ist als internationale Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik mit wissenschaftlichen Veranstaltungen und Sonderschauen der Treffpunkt der gesamten Branche im Jahr 2018. Die drei Partner im Forstzentrum – die Studienfakultät Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement der TU München, die Fakultät Wald und Forstwirtschaft der Hochschule Weihenstephan- Triesdorf und die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft – informieren über aktuelle forstliche Ausbildung und Forschung und stellen Informationsmaterial zur Verfügung.

Die Interforst ist so vielschichtig wie die Forstwirtschaft selbst und bietet einen umfassenden Marktüberblick. Das Themenspektrum reicht von Walderneuerung und -pflege über Holzernte, -bearbeitung und -energie bis hin zu Transportfahrzeugen, Arbeitsschutz und Informationstechnologie im Forst. Dieses Konzept überzeugt über die deutschen Grenzen hinaus: »Die Interforst 2014 war mit rund 50.000 Besuchern aus 72 Ländern und über 450 Ausstellern aus 27 Ländern so international wie noch nie, diese Entwicklung wird sich 2018 fortsetzen«, ist Projektleiterin Martina Ehrnsperger überzeugt. Darüber hinaus wird die Interforst 2018 eine der ersten Veranstaltungen auf dem weiter ausgebauten Messegelände sein.

red

www.interforst.com

Tropenwaldforscherin erhält Thurn und Taxis Förderpreis

Eine Frau überrreicht einer anderen eine Urkunde; drei Männer stehen daneben und schauen wichtig drein.Zoombild vorhanden

Abb. 4: Überreichung des Förderpreises für die Forstwissenschaft. (Foto: C. Josten, ZWFH)

Dr. Angela Luciana de Avila erhielt am 13. Dezember 2017 den Thurn und Taxis Förderpreis für die Forstwissenschaft 2017. Die mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde ihr im Schloss St. Emmeram in Regensburg von Ihrer Durchlaucht Fürstin Gloria von Thurn und Taxis und Professor Dr. Michael Suda, Studiendekan der Studienfakultät Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement der TU München, überreicht. Dr. de Avila hat mit ihrer Dissertation an der Professur für Waldbau der Albert-Ludwigs- Universität Freiburg einen wesentlichen Beitrag zu den wissenschaftlichen Grundlagen einer nachhaltigen Bewirtschaftung tropischer Regenwälder geleistet.

Für die Untersuchung der Frage, ob diese Wälder aus ökologischer Perspektive nachhaltig bewirtschaftet werden können, hat sie ein dreißigjähriges Experiment zum Einfluss der Bewirtschaftungsintensität im brasilianischen Amazonas analysiert. Mit ihren Ergebnissen konnte Dr. de Avila eindrucksvoll zeigen, dass eine Erholung der Baumartenzusammensetzung, der Kohlenstoffspeicherung und der nutzbaren Holzvorräte in einem Zeitraum von 30 Jahren nach selektiver Nutzung und Durchforstung möglich ist, wenn die Nutzungsintensität etwa 20 Prozent der ursprünglichen Bestandesgrundfläche nicht übersteigt.

Diese Ergebnisse zeigen auf der einen Seite, dass diese Wälder deutlich robuster gegenüber Störungen sind, als dies gemeinhin angenommen wird. Auf der anderen Seite verdeutlicht ihre Untersuchung, dass die Art und Intensität der Ernte und waldbaulicher Eingriffe sorgfältig gesteuert werden muss, um eine rasche Erholung der Ökosystemfunktionen zu gewährleisten.

Stefanie Ederer, TUM

FFK Gotha besucht die LWF

Am 6. Dezember 2017 trafen sich die kommissarische Leiterin des Forstlichen Forschungs- und Kompetenzzentrums Gotha von Thüringenforst, Frau Corinna Geißler, und ihr Stellvertreter, Herr Wolfgang Arenhövel, mit der Leitung und den Abteilungsleitern der LWF in Freising zu einem intensiven Gedankenaustausch. Zwischen beiden Institutionen bestehen seit vielen Jahren gute und freundschaftliche Beziehungen, die bereits im Jahr 2008 in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung festgehalten wurden.

In den nächsten Jahren soll vor allem in den Bereichen Baumarteneignung im Klimawandel, beim klimatoleranten Waldumbau und bei Fragen des Auftretens und der Bekämpfung forstschädlicher Organismen – zum Beispiel Eschentriebsterben und Eichenprozessionsspinner – noch stärker zusammengearbeitet werden. Sehr positiv wurde im Rückblick der gegenseitige Austausch von Experten als Referenten bei verschiedenen Fachtagungen bewertet. Dieser Austausch soll auch künftig beibehalten und ggf. sogar intensiviert werden.

Man war sich nach der Besprechung einig, dass der Prozess der guten Zusammenarbeit und Kooperation zwischen den beiden forstlichen Institutionen LWF und FFK über die Ländergrenze hinweg weiter gepflegt und möglichst noch verbessert werden sollte. Konkret wurde ein jährliches Abstimmungstreffen der für Waldschutz zuständigen Institutionen von Thüringen, Bayern und Sachsen vorgeschlagen. Weiter soll 2018 die thüringische Versuchsfläche des Projektes KLIP18 in Heldrungen gemeinsam der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Olaf Schmidt, LWF

Neue BDF-Hochschulgruppe

Drei junge Frauen und sechs junge Männer stehen in einem Hörsaal mit Tafel, Stuhl und Feuerlöscher. Im Hintergrund steht ein Aufsteller mit "Holz bewegt" darauf; zudem eine halbvolle Weißweinflasche.Zoombild vorhanden

Abb. 5: Gründungsmitglieder. (Foto: Q. Neuner)

Am 4. Dezember 2017 haben sechs Studierende des Masterstudiengangs Forst- und Holzwissenschaften die Hochschulgruppe des Bunds Deutscher Forstleute (BDF) an der Technischen Universität München gegründet. Bei der mit 70 Studierenden gut besuchten Auftaktveranstaltung stellten Vertreter aus staatlichem und kommunalem Forstbetrieb sowie der Bayerischen Forstverwaltung in Kurzvorträgen ihre Erfahrungen aus Studium, Referendariat und Berufseinstieg vor.

Die BDFLandesjugendvertreterin Franziska Partenhauser stellte in ihrem Vortrag den Berufsverband sowie dessen Ziele und Erfolge vor. »Der BDF Bayern freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der Hochschulgruppe. Weitere Informationsveranstaltungen und Fachexkursionen unterstützen wir gerne«, so Partenhauser. Die Hochschulgruppe fördert eine stärkere Vernetzung des Studien-Campus Weihenstephan mit der forstlichen Praxis und setzt sich für die Erhaltung und Stärkung der forstlichen Lehre an der Studienfakultät Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement der TU München ein.

red

www.facebook.com/bdf.studenten.tum

15 Jahre Forstzentrum Weihenstephan

Vier Männer stehen in einem Raum, wobei einer ein Dokument unterzeichnet. Die anderen drei schauen ihm dabei zu.Zoombild vorhanden

Abb. 6: Gründungsfeier des ZWFH. (Foto: Archiv, ZWFH)

In den 1990er Jahren ergab sich für die Forstwelt in Deutschland eine einmalige Situation: Drei forstliche Institutionen – HSWT, TUM und LWF – wurden direkte Nachbarn auf dem Campus Freising Weihenstephan. Professor Dr. Wolfgang A. Herrmann (Präsident der TUM), Professor Dr. Josef Herz (ehem. Präsident der Fachhochschule Weihenstephan) und Dr. Gerhard Schreyer (ehem. Leiter der Bayerischen Staatsforstverwaltung) unterschrieben am 8. Mai 2003 die Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit im Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan.

Das Ziel war, den Standortvorteil besser zu nutzen sowie eine Geschäftsstelle für gemeinsame Herausforderungen und Öffentlichkeitsarbeit zu etablieren. Der Grundgedanke, Synergieeffekte zu nutzen, wird nun seit 15 Jahren täglich im direkten Austausch der Wissenschaftler, Lehrenden, Mitarbeiter und Studierenden sowie in zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen gelebt.

Vertreter aus Politik, Forst und Forschung sowie alle Mitarbeiter und Interessierte sind am 12. Juni herzlich zum Jubiläums- Jahresempfang »15 Jahre Forstzentrum« eingeladen. In diesem Rahmen wird auch die Georg-Dätzel-Medaille durch den Vorsitzenden des Fördervereins Zentrum WFH Weihenstephan e.V., Professor Dr. Reinhard Mosandl, für besondere Leistungen in der Anwendung, Umsetzung und Verbreitung von Waldwissen verliehen.

red

Professor Lorz ist Vizepräsident für Internationalisierung

Mann mit Bartund Brille im Anzug.Zoombild vorhanden

Abb. 1: Prof. Dr. habil. Carsten Lorz. (Foto: J. Gangkofer, HSWT)

Der Hochschulrat der Hochschule Weihenstephan- Triesdorf hat Prof. Dr. habil. Carsten Lorz am 15. November 2017 zum Vizepräsidenten mit dem Geschäftsbereich Internationales und Diversity gewählt. Er ist zunächst bis 30. September 2020 im Amt. Professor Lorz wurde zum Wintersemester 2011/12 als Professor für »Forstliche Bodenkunde, Geologie und standörtliche Grundlagen der Forstwirtschaft « an der HSWT berufen. Seitdem engagiert er sich in der Fakultät »Wald und Forstwirtschaft« unter anderem als Mitglied des Fakultätsrats und als Haushaltsbeauftragter.

Professor Lorz kann auf umfangreiche internationale Erfahrungen zurückblicken. Dazu zählen Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt Mittel- und Südost- Europa, die Koordination eines Verbundprojektes zum Integrierten Wasserressourcen-Management in Zentral- Brasilien, die Beteiligung bei der Gründung des European Land-use Institute sowie Lehrtätigkeit in mehreren englischsprachigen Studiengängen.

An der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf hat er ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziertes Forschungsprojekt zu den Auswirkungen einer geänderten Landnutzung in Südafrika durchgeführt. Professor Lorz hat zudem ein vom DAAD finanziertes und ein durch das brasilianische Programm Ciências sem Fronteiras finanziertes Promotionsstipendium eingeworben.

red
24.–26. April 2018
Deutsche Baumpflegetage 2018
VeranstaltungsortMesse Augsburg
3. Mai – 4. November 2018
Bayerische Landesausstellung »Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern«
VeranstaltungsortKloster Ettal
16.–18. Mai 2018
Natura 2000 – Management in montanen Fichtenwäldern und Bergmischwäldern
VeranstaltungsortLaufen
9.–17. Juni 2018
Woche des Waldes
Veranstaltungsortdezentral
12. Juni 2018
Jahresempfang »15 Jahre Forstzentrum«
VeranstaltungsortFreising
21. Juni 2018
LWF regional
VeranstaltungsortNiederbayern
26.–28. Juni 2018
Erhaltungsmanagement von Eichenlebensraumtypen
VeranstaltungsortBad Windsheim
28.–30. Juni 2018
Wildtierökologische Forschung für die Praxis – Vom Monitoring bis zum Management
VeranstaltungsortWaldachtal im Nordschwarzwald
28.–30. Juni 2018
9. Rotwildsymposium
VeranstaltungsortBad Driburg
6. Juli 2018
29. Weihenstephaner Forsttag »Wald-Wild-Wolf – Was Forstleute bewegt«
VeranstaltungsortFreising Weihenstephan
9.–10. Juli 2018
26. C.A.R.M.E.N.-Symposium
VeranstaltungsortWürzburg
12. Juli 2018
4. ZWFH-Forum »Stadtwälder – Urban Forestry«
VeranstaltungsortFreising
18.–22. Juli 2018
INTERFORST 2018
VeranstaltungsortMesse München
18.–22. Juli 2018
Bundesforstfrauentreffen 2018
VeranstaltungsortFreising Weihenstephan

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