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Kleinsäuger

Forstschädliche Kurzschwanzmäuse

Die Kurzschwanzmäuse zählen zu den Wühlmausarten. Bei massenhaftem Auftreten richten sie empfindliche Schäden an Forstkulturen an. Kopf und Körper sind gedrungen, die Augen klein, die Ohren kurz. Dies unterscheidet sie von den geschützten, nicht forstschädlichen Langschwanzmäusen. Zu den Kurzschwanzmäusen gehören Erd-, Feld-, Rötel- und Schermaus. Besonders Aufforstungen nach Windwürfen oder Erstaufforstungskulturen sind durch die Kurzschwanzmäuse gefährdet. Die folgende Tabelle bietet Ihnen einen Überblick über die Gefährdung der verschiedenen Baumarten.
Gefährdungsgrad der Baumarten gegenüber Mausschäden
Gefärdungsgrad Erd-, Feld- und Rötelmaus Schermaus
stark
(auch in Nicht-Gradationsjahren Gefährdung möglich)
Buche, Hainbuche, Kirsche, Esche, Ahorne, Wildobst, Weiden, Lärche Buche, Hainbuche, Eichen, Kirsche, Esche, Ahorne, Wild-obst
mittel
(überwiegend nur in Gradationsjahren)
Douglasie, Fichte, Kiefer (Hochgebirge), Eichen, Roteiche, Pappeln, Robinie Fichte, Douglasie, Tanne, Lärche, Strobe, Pappeln
nicht oder praktisch nicht
(auch in Gradationsjahren meist nicht oder nur schwach)
Kiefer, Strobe, Tanne, Linden, Hängebirke, Erlen, Aspe, Walnuss, Schwarznuss, Vogelbeere, Mehlbeere Kiefer, Linden, Hängebirke, Erlen, Aspe, Walnuss, Schwarznuss, Robinie

Die waldschutzrelevanten Kleinsäuger

Schermaus

In der Vergangenheit waren Schäden, die die Wühlmaus in Forstkulturen anrichtete, eher von untergeordneter Bedeutung.

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Erdmaus

Die Erdmaus neigt etwa alle zwei bis vier Jahre zur Massenvermehrung. Sie lebt überwiegend in stark vergrasten und durchsonnten Kulturen mit Grasmoderauflage.

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Feldmaus

Die Feldmaus kann nach Aberntung oder Bearbeitung benachbarter Felder plötzlich massenhaft in angrenzenden Forstkulturen auftreten.

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Rötelmaus

Massenvermehrungen der Rötelmaus wiederholen sich regelmäßig alle drei bis vier Jahre. Sie kommt überall im Wald vor.

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Eichhörnchen

Eichhörnchen können auch im Bestand, besonders an Nadelhölzern Schäden verursachen. Diese treten meist gehäuft an einem Baum oder einer Baumgruppe auf.

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Bilche

Im Gegensatz zu den Eichhörnchen bevorzugen die Bilche Laubholzbestände. Besonders gefährdet sind Bestände im Stangenholzalter.

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Vorbeugung und Schadensabwehr

Durch Mäuse rundum benagter Stamm eines jungen Baumes.

(Foto: C. Triebenbacher)

Alle Informationen zu vorbeugenden Maßnahmen gegen Mäuseschäden, zur Gefahrenabwehr, zur Vehinderung der Wiederbesiedelung und vieles mehr finden Sie hier:

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Aktuell & empfohlen

Waldschutz-Information September 2015
Massenvermehrung von Mäusen

Fraßschaden von Mäusen an einer jungen Pflanze

Aufgrund der akuten Massenvermehrung von Kurzschwanzmäusen hat das BVL kürzlich eine sogenannte Notfallzulassung erteilt, mit der das Mittel „Ratron Feldmausköder“ von September bis Dezember 2015 angewandt werden kann.  Mehr

Monitoring
Ergebnisse Mäuseprognose 2014

Schermaus (Arvicola terrestris)

Im Oktober bis November fand die diesjährige Prognose der forstschädlichen Kurzschwanzmäuse statt. Außerdem finden Sie hier aktuelle Informationen zur Schermaus und zum Hantavirus.
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Informationen zum Hantavirus

Zur Infoseite  Externer Link