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Forschungs- und Innovationsprojekt
GreenRisk4ALPs - Entwicklung von waldbasierten Konzepten zur Unterstützung des Risikomanagements in Bezug auf Naturgefahren und Klimafolgen (Projekt C 40)

Bergdorf mit abgerutschtem Hang links.

Wälder haben eine herausragende Bedeutung beim Schutz vor Lawinen, Wildbächen, Erdrutschen oder Steinschlag und werden zunehmend mit technischen Maßnahmen oder anderen Präventionskonzepten gleichgesetzt.

Bislang wurden jedoch nur wenige Strategien entwickelt, um Wälder in das Risikomanagement zu integrieren und die zahlreichen Interessen auszugleichen.
Projektlogo GreenRisk4ALPs

Kurzbeschreibung

Fichtenwald mit Tal und Berghang im Hintergrund (Foto: Michael Friedel)

Schutzwald (Foto: M. Friedel)

Die kommenden Herausforderungen sind beachtlich: begrenzter Siedlungsraum, steigende Kosten für den Schutz von Infrastruktur, mehr Konflikte durch zunehmende Anforderungen und Erwartungen oder die kritische Entwicklung von Wirtschaftsbereichen wie „Monokulturtourismus“. Ohne adäquate, territorial spezifische Einbindung der Bergwälder in eine entsprechende Strategie zur Minderung des Risikos, wird eine nachhaltige Entwicklung in den Alpen schwer zu erreichen sein.

Das übergeordnete Ziel von GreenRisk4Alps ist die Entwicklung von waldbasierten Konzepten zur Unterstützung des Risikomanagements in Bezug auf Naturgefahren und Klimafolgen. GreenRisk4Alps unterstützt den Wald als Teil eines nachhaltigen ausgewogenen Risikomanagements. Bergwälder sollen als Teil raumrelevanter Maßnahmen zur Verringerung von Naturgefahren gefördert werden - aktiv und präventiv. GreenRisk4Alps verfolgt eine klare Strategie zur Überwindung von Konflikten bei der Reduzierung des Katastrophenrisikos auf Ökosystembasis.

GreenRisk4Alps wird eine Reihe von Tools für Praktiker bereitstellen, die in die neue Toolbox FAT (Forstes Assessment Tool Box) integriert sind. Die neuen Tools werden dazu beitragen, die Schutzfunktion der Wälder zu bewerten oder Schutzszenarien zu entwickeln. Zudem werden Empfehlungen und Leitlinien erstellt, welche u.a. eine Roadmap für einen entscheidungsorientierten Informationsprozess mit multiplen Akteuren beinhaltet. Weitere Konzepte zur Überwindung der nationalen Hindernisse und Beschränkungen der waldbasierten Risikomanagements sowie Leitlinien für die Priorisierung „grüner Risikomanagementstrategien“ auf Gemeindeebene. Das neu erstellte standardisierte Schutzwaldhandbuch zur Bewirtschaftung von Objektschutzwäldern wird Beiträge aus allen beteiligten Ländern enthalten und richtet sich an Praktiker im Alpenraum.

Weitere Informationen über das Projekt finden sich unter:

Zur Prokjektseite (englisch) Externer Link

Projektinformation
Projektleitung gesamt: Dr. Karl Kleemayr (BFW – Bundesforschungszentrum für Wald Innsbruck/Österreich)
Projektleitung LWF: Roland Schreiber
Projektbearbeitung: Anne Stöger, LWF
Laufzeit: April 2018 bis April 2021
Finanzierung: Bay. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, kofinanziert durch die Europäische Union via Interreg Alpenraumprogramm