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Forschungs- und Innovationsprojekt
SIMWOOD – Sustainable Innovative Mobilisation of Wood (Projekt C 20)

Mehere Holzpolter verschiedener Größen an einer Waldstraße

Das Ziel von SIMWOOD bestand darin, Waldeigentümer zu aktivieren, eine gemeinsame Waldbewirtschaftung zu fördern und die Waldfunktionen nachhaltig sicher zu stellen. Dabei konzentrierte sich das Projekt auf die Forschungsthemen forstpolitische Steuerung und Entscheidungsfindung, Waldbesitz, Waldbewirtschaftung, Waldfunktionen sowie Holznutzung und -märkte

Nach wie vor werden in Europa vorhandene nachhaltige Nutzungspotentiale nicht ausgeschöpft. Die Gründe sind dabei nicht allein technischer sondern zu weiten Teilen sozio-ökonomischer Natur, da sich hier auch die Einstellung vieler verschiedener Waldbesitzer und anderen Interessensgruppen auswirken. Mehr denn je sind innovative Ansätze erforderlich, um die vorhandenen Bewirtschaftungsbarrieren zu überwinden.
Simwood-Logo

Zusammenfassung der Ergebnisse

Buchtitel

Abb. Titel des Handbuches

Bei der Aktivierung der Waldbesitzer lag ein besonderer Schwerpunkt auf Privatwaldbesitzern mit hohen ungenutzten Holzvorräten. Die vorhandenen sozio-ökonomischen und technischen Barrieren sollen durch die entwickelten neuen Lösungsansätze im Rahmen einer multifunktionalen Waldbewirtschaftung überwunden werden.

Eine Holzmobilisierung ist meist dann erfolgreich, wenn sie Bestandteil einer regionalen Initiative innerhalb und auch außerhalb des Sektors Forst und Holz ist. Daher zielte das Projekt auf eben diese Initiativen, auf partizipative Prozesse und bestehende Regelungen für die nachhaltige Entwicklung europäischer Regionen ab.

Hierfür wurden sogenannte „Regional Learning Laboratories (RLL)” als wesentliches Element für die Beteiligung lokaler Akteure neu eingerichtet, um den Austausch zwischen den Beteiligten zu ermöglichen und den Prozess des gemeinschaftlichen Lernens einzuleiten. In Bayern konnte auf die Aktivitäten der Bayerischen Forstverwaltung im Rahmen des Klimaprogramm 2020 aufgebaut und bereits bestehende Projekte z. B. innerhalb der Bergwaldoffensive bzw. der Waldinitiative Ostbayern einbezogen werden.

Der in allen Projektregionen umgesetzte methodische Ansatz bestand aus drei Phasen:

(1) Über eine detaillierte Analyse des Status quo in den Modellregionen wurden Hindernisse und Chancen sowie regionale Ziele identifiziert und gemeinsam mit den beteiligten Interessensgruppen mögliche Lösungsansätze entwickelt.
(2) Aufbauend auf den gesammelten Informationen wurden in jeder Modellregion mögliche Strategien diskutiert, geeignete Maßnahmen identifiziert und basierend auf den Daten der Waldinventur verschiedene Szenarien des Holzaufkommens modelliert.
(3) Die vorgeschlagenen regionalen Maßnahmen wurden in lokalen Pilotprojekten getestet und hinsichtlich der gesteigerten Holzmobilisierung bewertet.


Die wichtigsten Ergebnisse von SIMWOOD bestehen aus

  • European summary report of regional wood mobilisation challenges (D2.2);
  • Regional pilot added-value for wood mobilisation, Synthesis report (D4.3);
  • SIMWOOD Information System (D 5.2);
  • SIMWOOD Policy Brief (D6.3);
  • Handbook for wood mobilisation in Europe (D6.4).

Veröffentlichungen

Links

Projektinformation
Projektmanagement: Astrid Oelsner, Verena Bürger Bayerische Forschungsallianz (BayFOR)
Projektleitung: Roland Schreiber (LWF)
Projektbearbeitung: Dr. Peter Aurenhammer (LWF)
Laufzeit: 01.11.2013 bis 31.10.2017
Projektträger: Bayerische Forschungsallianz (BayFOR)
Durchführende Institution: Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
Finanzierung: Durch das 7. Rahmenprogramm der Europäischen Union (FP 7)
Budget: 7,5 Mio. Euro, EU Förderung 5,9 Mio. Euro