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Laub- und Nadelbäume - Die Vielfalt der Baumarten im Wald
Baumarten in Bayern
Von Natur aus würden Laubbäume das Erscheinungsbild unserer Wälder bestimmen. Aber in früheren Jahrhunderten, in denen sich die Forstwirtschaft stark am wachsenden Holzbedarf orientierte, wurden Laubbäume immer mehr von den Nadel-Baumarten Fichte und Kiefer verdrängt. Bei allen Vorteilen dieser schnell wachsenden Baumarten rücken in den letzten Jahrzehnten die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile der Laub-Baumarten wieder verstärkt ins Bewusstsein, vor allem wegen der Risiken durch Stürme und Schädlinge, wachsender Ansprüche der Gesellschaft und der durch den Klimawandel notwendig gewordene Waldumbau.
Die Baumarten Kiefer und Fichte haben in den letzten Jahrzehnten erheblich "an Boden verloren". Die Laubwald-Fläche stieg dagegen an. Neben Buchen und Eichen zählen aber auch andere Laubbäume wie Esche, Ahorn und Hainbuche sowie Baumarten mit niedrigerer Lebensdauer wie Birke, Erle, Pappel und Weide zählen zu den "Gewinnern" dieser Entwicklung. Diese "kurzlebigen" Baumarten spielen für die Gesundheit der Waldböden eine wichtige Rolle, wirken sich positiv auf das Wachstum der Hauptbaumarten aus und tragen zur Artenvielfalt in den Wäldern wesentlich mit bei.
In beeindruckender Weise wirkte sich der in den letzten zwei Jahrzehnten eingeschlagene Weg zu einer naturnahen Forstwirtschaft auf den Laubbaumanteil in der jüngsten Waldgeneration aus. Die jungen Wälder sind heute so reich an Laub-Baumarten wie seit langem nicht mehr: Jeder zweite Jungbaum unter 20 Jahren ist ein Laubbaum. Dies zeigt, dass sich Bayerns Waldbesitzer eng am zentralen Ziel naturnaher Forstwirtschaft orientieren: dem stabilen, artenreichen und leistungsfähigen Mischwald.
Baum des Jahres
Alljährlich im Spätherbst wird für das kommende Jahr eine steigende Zahl von Naturobjekten des Jahres ausgerufen. Das Kuratorium "Baum des Jahres" erwählt seit 1989 den "Baum des Jahres".
Mit diesen Baumarten sollen ökologische, forstliche und naturschutzfachliche Zusammenhänge dargestellt und Möglichkeiten der Unterstützung und Mitarbeit aufgezeigt werden.
Elsbeere - Baum des Jahres 2011
Die Elsbeere kommt in Bayern vornehmlich im unterfränkischen Muschelkalkgebiet, auf kalkreichen Standorten des Keupers, im Jura sowie auf der kalkhaltigen Jungmoräne des Fünf-Seen-Landes vor.
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Vogelkirsche - Baum des Jahres 2010
Die Vogelkirsche ist die Mutter aller Süß-Kirschen und eine ganz besondere Baumrt: Sie erfreut uns im Frühjahr mit einem weißen Blütenmeer, im Sommer mit leckeren Früchten und im Herbst mit einer feurigen Blattfärbung.
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Nadelbaumarten
Fichte
Die Fichte ist mit 44% der Waldfläche die häufigste Baumart Bayerns. Sie wächst rasch und ist gegen Frost, Unkraut und Wildverbiß relativ unempfindlich.
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Kiefer
Die Kiefer - auch Föhre genannt - ist eine unserer wichtigsten Wirtschafts-Baumarten. In Bayern ist sie nach der Fichte der zweithäufigste Waldbaum, ihr Anteil an der Gesamtwaldfläche beträgt rund 19 %.
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Tanne
Sorgenkind und Hoffnungsträger - für wohl keine andere der einheimischen Baumarten trifft dieses Begriffpaar besser zu als für die Weißtanne.
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Lärche
Die Lärche ist von Natur aus ein typischer Gebirgsbaum. Seit dem 17. Jahrhundert wird diese Baumert wegen ihres geschätzten Holzes aber auch im Flachland als Mischbaumart angepflanzt. Ihr derzeitiger Anteil an der Waldfläche Bayerns liegt bei etwa 2 %.
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Douglasie
Von allen fremdländischen Baumarten wird in Bayern nur noch die Douglasie in nennenswertem Umfang angebaut. Auf Grund ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften stellt sie eine interessante Alternative zur Fichte dar.
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Laubbaumarten
Traubeneiche
Mit der Stieleiche und der Traubeneiche kommen in Bayern zwei eng verwandte Baumarten vor, die sich sowohl in den Baummerkmalen als auch in den Holzeigenschaften sehr ähnlich sind. Deshalb spricht man ganz allgemein von Eichen und Eichenholz. Die Eiche ist mit einem Anteil von 6 % an der Waldfläche die zweithäufigste Laubbaumart Bayerns.
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Rotbuche
Die Buche ist mit einem Anteil von etwa 12 % an der Waldfläche die häufigste der Laub-Baumarten in Bayern. Ohne den steuernden Einfluß des Menschen auf die Wälder wäre der größte Teil Bayerns von Buchen- oder Buchen-Mischwäldern bedeckt. Deshalb und weil sie mit ihren Wurzeln und mit ihrem Laub den Boden auflockern und verbessern kann, wird diese Baumart auch als "Mutter des Waldes" bezeichnet. Bekannt sind ihre auch für den Menschen genießbaren Früchte, den Bucheckern.
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Esche
Die Esche bevorzugt feuchte und fruchtbare Böden, weshalb sie gerne mit anderen Baumarten in den flußbegleitenden Auwäldern und entlang von Bachläufen wächst.
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Bergahorn
Der Bergahorn ist eine der typischen Baumarter buchenreicher Wälder des Hügel- und Berglandes, der nur selten bestandesbildend auftritt.
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