Header Biodiversität

RSS-Feed der Bay. Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft abonnieren

So verpassen Sie keine Neuigkeiten mehr. Unser RSS-Feed "Nachrichten der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft" informiert Sie kostenlos über unsere aktuellen Beiträge.

Aufruf des RSS-Feeds

Natura 2000

Das Netzwerk Natura 2000 ist ein europäisches Verbundnetz, mit dessen Hilfe die Vielfalt der Lebensräume und Arten in der EU und ihren Mitgliedsstaaten erhalten werden soll. Es setzt sich aus Fauna-Flora-Habitat- (FFH) und Vogelschutzgebieten (SPA) zusammen. In Bayern bilden 745 Schutzgebiete dieser beiden Kategorien zusammen auf 797.000 Hektar (entspricht 11,3% der Landesfläche) dieses Schutzgebietsnetz. Wälder sind in Natura 2000 mit 450.000 Hektar (56%) in Bayern überproportional beteiligt.

Natura 2000 - ökologisches Netz für die Biodiversität

Bach im Laubwald

Bachlauf im Wald (Foto: H. Walentowski)

Die Gebiete aufgrund bestimmter Lebensräume des Anhanges I der FFH-Richtlinie und Vorkommen von Arten des Anhanges II, bzw. im Falle der Vogelschutzgebiete wegen vorkommender Arten des Anhanges I der Vogelschutzrichtlinie ausgewählt und nach Brüssel gemeldet. Diese Lebensräume und Arten sollen in den Natura 2000-Gebieten stellvertretend für den Schutz der natürlichen Lebensräume und Arten stehen.
Das Ziel von Natura 2000 ist die Sicherung der Artenvielfalt durch die Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten im Gebiet der EU. Die „Gemeinsame Bekanntmachung Umsetzung von Natura 2000 in Bayern“ legt fest, dass das Gebietsmanagement im Wald durch die Forstverwaltung durchgeführt wird. Das beinhaltet unter anderem die Erstellung von Managementplänen für alle Wald-Teile der Natura 2000-Gebiete durch die Forstverwaltung. Zusätzlich beinhaltet Natura 2000 auch eine Artenschutz-Komponente, der die Arten des Anhanges IV der FFH-Richtlinie unterstehen.

Weitere allgemeine Informationen:

Aufgaben im Bereich Natura 2000

In den FFH-Gebieten werden die dort vorkommenden FFH-Lebensräume und Anhang II-Arten erfasst und deren Erhaltungszustand bewertet. Bei mobilen Arten müssen dabei nicht nur Fortpflanzungsstätten, sondern auch Wanderkorridore und Rastplätze berücksichtigt werden.

Der Schwerpunkt der Aufgaben der LWF im Bereich Natura 2000 liegt darin, Arbeitsgrundlagen für die Erstellung der Managementpläne zu liefern. Diese Arbeitsgrundlagen bestehen aus Arbeits-, Kartier- und Inventuranweisungen und Datenbanken, die die erhobenen Daten speichern und Auswerten.

Die Erfassung und Bewertung der Anhang-Arten in den Wäldern koordiniert die LWF direkt. Die Kartierungen und Bewertungen erfolgen durch die Regionalen FFH-Kartierteams, von denen eines in jedem Regierungsbezirk zuständig ist. Sie werden hierbei durch die LWF beraten.

Unsere Themen

Laubwaldbestand
Managementplanung

Die Managementpläne legen auf Grundlage der Erhaltungsziele des Gebietes auf der einen und dem festgestellten Erhaltungszustand der vorkommenden Schutzobjekte auf der anderen Seite die fachlich notwendigen Erhaltungsmaßnahmen fest.   Mehr

Der Nagelfleck (Aglia tau) an einem Buchenstamm. Ein orangefarbener Schmetterling mit vier schwarz geränderten weißfarbigen Flecken und schwarzer Randzeichnung auf den Flügeln.
FFH-Monitoring und Berichtspflicht

Die EU-Mitgliedstaaten sind gemäß Art. 11 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) zu einer regelmäßigen Überwachung (Monitoring) der Natura 2000-Schutzgüter verpflichtet.   Mehr

Zwei Förster stehen vor starkem Baum
Umsetzung und Gebietsbetreuung

Die EU-Mitgliedstaaten sind gemäß Art. 11 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) zu einer regelmäßigen Überwachung (Monitoring) der Natura 2000-Schutzgüter verpflichtet.   Mehr

Aktuell & empfohlen

Flechtenkiefernwälder in Bayern
"Letzte Hilfe" für eine aussterbende Waldgesellschaft

Zwei verschiedene Kiefernwälder (Foto: H.S. Fischer)

Bis vor 50 Jahren waren Kiefernwälder mit einem starken Flechtenunterwuchs auf Sandböden weit verbreitet - auch in Bayern. Heute sind die Flechten aus diesen Waldbeständen weitgehend verschwunden. Die Bayerische Forstverwaltung versucht, die vom Aussterben bedrohte Waldgesellschaft zu erhalten.  Mehr

Hanskarl-Goettling-Preis 2016
Zwei Mitarbeiter der LWF ausgezeichnet

Eine Dame und zwei Herren präsentieren Urkundenmappen dem Fotografen.

Auch heuer wurden wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet, die herausragende Ergebnisse in der angewandten forstlichen Forschung erzielten. Die Dissertation von Dr. Stefan Müller-Kroehling hatte "Laufkäfer als charakteristische Arten in Bayerns Wäldern" zum Thema .   Mehr

FFH-Managementplanung
Zehn Jahre Natura 2000 in Bayerns Wäldern – wo stehen wir?

Alter Baum steht an Wiesenhang.

Derzeit jährt sich etwa zum zehnten Male der Beginn der FFH-Managementplanung durch die Forstverwaltung. Jubiläen sind aber immer auch ein Anlass zur Standortbestimmung: Was wurde erreicht, wo kann noch verbessert werden, was ist noch zu tun?  Mehr

Hirschkäfer: Finden und Melden!

Zwei kämpfende Hirschkäfer mit Logo eines Vereins

Meldebogen hier bei "Die Suche"  Externer Link

Ansprechpartner zum Thema

Alle Mitarbeiter der LWF