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Dietger Grosser
Das Holz der Kiefer - LWF-Wissen 57

Dargestellt werden das Holzbild, die Eigenschaften und Verwendungsbereiche der Kiefer (Pinus sylvestris L). Als Kernholzbaum liefert die Kiefer einen schönfarbigen rötlichbraunen, am Licht nachdunkelnden Farbkern. Ihr Holz ist mit einer mittleren Rohdichte von rN 0,52 g/cm3 mittelschwer, mäßig schwindend, von guten elasto-mechanischen Eigenschaften und das Kernholz zudem witterungsbeständig. Kiefer lässt sich äußerst vielseitig als Bau- und Konstruktionsholz wie auch im Innenausbau einsetzen. Ebenso gehört sie zu den bevorzugten Holzarten im Möbelbau.

Das Foto zeigt die Stirnseite eines Kiefernstamms. Deutlich voneinander abgegrenzt sind Kern- und Splintholz.Zoombild vorhanden

Stamm einer Kiefer mit vom breiten hellfarbigen Splintholz deutlich abgesetztem Farbkern.
(Foto: R. Rosin)

Die Kiefer (Pinus sylvestris L.) gehört zu den Kernholzbaumarten mit entsprechend deutlichem Farbunterschied zwischen äußerem Splintholz und innerem Kernholz. Der in Abhängigkeit vom Standort schmale, meist jedoch relativ breite Splint misst 2 bis 10 cm, gewöhnlich 3 bis 4 cm. Er ist in der Regel gelblich weiß, mitunter auch rötlich weiß gefärbt. Das Kernholz weist frisch eine gelbliche rote Farbe auf. Unter Lichteinfluss dunkelt es rasch zu einem intensiv rötlich braunen bis rotbraunen Alterston nach.

Die Jahrringe sind infolge eines ausgeprägten Frühholz- Spätholz-Unterschiedes deutlich voneinander abgesetzt. Sie messen im Mittel etwa 3 mm, können aber je nach Wuchsgebiet extrem eng (kaum millimeterbreit) oder weit (knapp zentimeterbreit) sein. Das gegenüber dem hellen Frühholz merklich dunklere rötliche bis rotbraune Spätholz ist auch innerhalb der Jahrringe relativ scharf abgesetzt. Der Frühholz-Spätholz- Kontrast bewirkt auf den Längsflächen markante Fladern (Tangentialschnitt) bzw. Streifen (Radialschnitt).

weiterlesen ... Das Holz der Kiefer pdf 1,4 MB

Autor

  • Dietger Grosser