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Fabian Schulmeyer und Karl Hüttl
Hacken, schütten, liefern - LWF-aktuell 103

Die Bereitstellung von Waldhackschnitzeln ist heute ein fester Bestandteil der forstlichen technischen Produktion. Mit steigender Nachfrage nach diesem erneuerbaren Energieträger ist eine zunehmende Professionalisierung zu beobachten. Das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) und die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) haben in einem gemeinsamen Forschungsprojekt die gesamte Bereitstellungskette untersucht und den Status quo der Waldhackschnitzelbereitstellung in Bayern aufgezeichnet. Ein Fokus lag auf Produktivität und Kosten beim Verfahrensschritt Hacken und die Einbindung des Hackers in Organisation und Logistik der Gesamtkette.

Maschinenkombination im Antriebsleistungsbereich 200-299 kW ist der Anhängerhacker Heizohack HM 14 800 K an einem Fendt 936 VarioZoombild vorhanden

Abbildung: Ein Beispiel für eine Maschinenkombination im
Antriebsleistungsbereich 200-299 kW ist der Anhängerhacker Heizohack HM 14 800 K an einem Fendt 936 Vario. Foto: K. Hüttl

Klassisches Ausgangsmaterial für Waldhackschnitzel (Hackholz) ist Waldrestholz (WRH), hauptsächlich aus Fichte und Kiefer. Dazu zählen unter anderem Kronen und Kronenteile, Äste und faule oder gebrochene Stammabschnitte. Je nach Bestand kommen Beimischungen von Laubholz bis zu 30% vor. Zunehmend werden auch (grob) entastete Stammabschnitte schlechter Qualität als Energierundholz (ER) zum Hacken bereitgestellt.

Insgesamt geht der Trend hin zum Einsatz professioneller Hackerunternehmer. Das Hacken ist in der Regel ein von Ernte und Rückung entkoppelter Verfahrensschritt. Die Forststraße hat sich als Standort des Hackers durchgesetzt. Hier ist aufgrund der geringen Anforderungen an die Geländegän­gigkeit der Einsatz mobiler Großhacker und verschiedener ­Maschinenkombinationen (auch bei den Transportfahrzeugen) möglich.

Die leistungsstarken Maschinen ermöglichen durch ihre Mobilität wirtschaftliche Hackeinsätze im Wald ohne arbeitsintensiven Transport von Hackholz. Sie können durch die Vorkonzentration des Hackholzes in Poltern ausgelastet werden. Allerdings herrscht im Wald oft Platzmangel ­sowohl für die Hackholzpolter als auch für das Rangieren der Maschinen.

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