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Anika Gaggermeier und Fabian Schulmeyer
Wärme – aber natürlich! - LWF-aktuell 103

Scheitholz ist Bayerns bedeutendster regenerativer Energieträger zur Wärmeerzeugung. Die Nachfrage steigt stetig. Die Eigenversorgung spielt eine wichtige Rolle, aber auch der Handel nimmt zu. Der Markt ist gekennzeichnet durch steigende Preise und eine Vielzahl an Sortimenten und Abrechnungseinheiten. Im Rahmen der Untersuchungen zum Energieholzmarkt in Bayern steht auch der Scheitholzhandel im Fokus.

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Abbildung: Wird Holz zur Wärmeerzeugung genutzt, so liegt Scheitholz in der Gunst der Verbraucher ganz weit vorn. Foto: F. Schulmeyer

Laut aktuellem Energieholzmarktbericht der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) (Gaggermeier et al., S. 18–21 in diesem Heft) verwendet jeder dritte Haushalt in Bayern Holz zum Zuheizen in Öfen und Kaminen oder als alleinigen Energieträger in Zentralheizungen.

Circa 1,85 Millionen Haushalte haben in der Heizperiode 2012/13 6,4 Millionen Festmeter Scheitholz verbrannt. Dabei gewinnen rund 58% der Scheitholznutzer ihren Brennstoff selbst – im eigenen Wald und Garten oder als Selbstwerber in öffentlichen Wäldern. Der Brennholzhandel deckt rund 32% des Scheitholzbedarfs ab. Scheitholz aus Baumärkten und Supermärkten hat nur eine geringe Bedeutung.

Die LWF ermittelt jährlich im Winter die Scheitholzpreise im Freistaat. Im Dezember 2013 wurde die Erhebung um Fragen zu Sortimenten und zur Vermessung erweitert. Insgesamt wurden 105 Brennholzhändler aus ganz Bayern telefonisch befragt.

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