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Forschungspotenziale in bayerischen Naturwäldern - LWF-aktuell 102

Bayern verfügt derzeit über 159 Naturwaldreservate. Diese stellen hervorragende Forschungsobjekte für verschiedenste ökologische Fragestellungen dar. Ein Seminar an der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft bot im November 2013 einen Einblick in die seit 35 Jahren bestehenden Forschungstätigkeiten in bayerischen Naturwaldreservaten. Forscher aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen stellten dabei ihre Tätigkeiten in den Naturwaldreservaten dar und diskutierten anschließend über das Forschungspotenzial, das in diesen Naturwaldflächen steckt.

Bestand mit Eiben unter alten Laubbäumen an einem Hang.Zoombild vorhanden

Abbildung: Das NRW Wasserberg im Fränkischen
Jura beherbergt eines der größten Eiben-Vorkommen in Bayern. Foto: M. Blaschke

Der Koordinator der Naturwaldforschung in Bayern, Markus Blaschke von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), führte in die Tätigkeiten in Naturwaldreservaten mit einem Überblick zu Projekten und deren Ergebnissen seit den Anfängen vor 35 Jahre ein. Er zeigte die vielfältigen Ansätze der Forschung auf diesen 159 weitgehend unbewirtschafteten Waldflächen. Waren es in den ersten Jahren noch überwiegend praxisorientierte, waldbauliche Fragstellungen, die aus den natürlichen Abläufen unmittelbare Ableitungen auf forsttechnische Verfahren bieten sollten, sind seit Ende der 1980er Jahre mehr und mehr waldökologische Fragestellungen hinzugekommen. In den letzten Jahren haben sich auch Fragestellungen zum Klimawandel zu einem wichtigen Schwerpunkt entwickelt.

Prof. Dr. Bart Kempenaers vom Max-Plank-Institut für Ornithologie in Seewiesen berichtete über die einmalige Blaumeisenforschung in einem Langzeitprojekt im Naturwaldreservat Westerholz bei Landsberg. Dort werden in über 250 mit modernster Technik ausgestatteten Nistkästen vielfältige Verhaltensstudien durchgeführt. Damit konnten bereits wesentliche Erkenntnisse zum Verhalten der Blaumeise erforscht werden.

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