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Übersicht der Naturwaldreservate in der Oberpfalz

Naturwaldreservat Breitenbrucker Weiher

Lichter Moorwald.
Waldkiefern-Moorwald mit Moorbirke und Fichte im Oberpfälzer Becken
Das Naturwaldreservat ist auch als Wald-Weiherlandschaft bezeichnet worden, in dem folgende Weiher liegen: Breitenbrucker Weiher, Fuchsweiher, Barmoosweiher, Kleinbarmoosweiher und Kindlhof Weiher.

Die Moor- und Bruchwälder bestehen aus Fichte, Kiefer, Schwarzerle, Eiche und einzelnen Moorbirken
Größe: 98 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Neukirchen Balbini
Forstbetrieb: Roding
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Schwandorf

Naturwaldreservat Dürrenberg

Kiefernwald am Hang.
Kiefernwald im Oberpfälzer Becken
Das Reservat erstreckt sich auf die Kuppe und den Südhang einer von Westen nach Osten verlaufenden dünenartigen Erhebung in der Bodenwöhrer Senke.

Auf den sehr trockenen und nährstoffarmen Sandböden dominiert die Kiefer. Am Südwestrand herrscht die Strobe vor. Im Nordwesten liegt eine Teilfläche die nach einer Bodenbearbeitung vor der Reservatsausweisung von jüngeren Stroben und Lärchen dominiert wird.
Größe: 24,6 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Neukirchen Balbini
Forstbetrieb: Roding
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Schwandorf

Naturwaldreservat Gailenberg

Dichter Laubholzbestand am Hang
Buchenwald am Rand des Westlichen Vorderen Bayerischen Waldes
Etwa 25km vor seiner Mündung in die Donau ändert der Regen am sogenannten Regenknie seine bis dahin westlich orientierte Fließrichtung um fast 90° nach Süden und durchschneidet in einem steilwandigen Durchbruchstal die Granitfelsen. Vom Naturwaldreservat werden im Norden die höchsten Erhebungen, Franzenshöhe und Beilstein mit jeweils rd. 550 m üNN, und die Westhänge des Gailenberges eingenommen, der von der Flussschlinge halbkreisförmig umschlossen ist.

Auf den südwest- bis nordexponierten Hangflächen unter dem felsigen Gipfel der Franzenshöhe dominiert die Buche. Weiterhin kommen Fichte und v.a. auf dem Unterhang Tanne und Stieleiche vor. Auf den Fels- und Blockschuttstandorten der Gipfelregion herrschen Bergulme, Bergahorn und Spitzahorn vor. Im auslaufenden Blockfeld am Mittelhang wird die Buche nur noch von einzelnen Sommerlinde begleitet.

Auf dem weniger steilen Südosthang stocken Buchenbestände mit Fichte. Der Nordosten des Reservates setzt sich neben einem fichtenreichen Kleinbestand vor allem aus Buchenteilen mit Beimischung von Winterlinde, Sommerlinde, Traubeneiche, Stieleiche, Bergahorn, Spitzahorn und Europäischer Lärche zusammen. Im Süden dominieren die Nadelhölzer Fichte, Lärche und Kiefer. Beigemischt sind Buche und Sandbirke.
Größe: 58,5 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Regenstauf
Forstbetrieb: Burglengenfeld
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Regensburg

Naturwaldreservat Gitschger

Altersmäßig sehr unterschiedliche Bestände mit hohen Buchenanteilen
Das Naturwaldreservat Gitschger befindet sich etwa einen Kilometer südöstlich von Pechbrunn im Naturpark Steinwald und bildet den südöstlichen Mittelhang des „Großen Teichelberges“. Das Reservat erstreckt sich auf überwiegend mäßig geneigte, südexponierte Hänge im Wuchsgebiet Oberpfälzer Wald. Neben Basalt dominieren im Reservat auch Standorte aus Granit- und Glimmerschiefer mit den vorherrschenden Bodentypen Braunerde, Ranker, Pseudogley und Gley.

Als natürliche Waldgesellschaft dominiert im Reservat der Waldmeister-Buchenwald mit Dickungen aus Buche, Bergahorn, Fichte, Esche und Lärche. Altbestände aus Buche und Bergahorn kommen vor allem am Oberhang und am Westrand des Reservates vor.
Größe: 67,9 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Pechbrunn
Forstbetrieb: Waldsassen
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Tirschenreuth

Naturwaldreservat Gscheibte Loh

Ein See im Wald.
Spirkenhochmoor im Oberpfälzer Becken- und Hügelland
Innerhalb des nördlichen „Oberpfälzer Hügellandes“ lässt sich die Weidener Bucht als eigenständiger Landschaftsteil ausscheiden. Am Westrand dieses Gebietes liegt der kiefernreiche Manteler Forst, dessen Untergrund aus diluvialen Sanden und Schottern zusammengesetzt ist. Hoch anstehendes und nur träge fließendes Grundwasser hat in Senken die Entstehung einzelner Moore begünstigt. Das Naturwaldreservat befindet sich im Kern des Naturschutzgebietes „Gscheibte Loh“.

Die Spirke besiedelt den größten Teil der Fläche, lediglich Waldkiefer und Moorbirke sind häufiger beigemischt. Die Wasserfläche ist aus früheren Torfstichen hervorgegangen. Im Nordosten und Südwesten grenzen Kiefernbestände an. In den Randbereichen der Moorfläche und auf den Anmoorgley-Standorten der östlichen Reservatmitte ist der Anteil von Waldkiefer, Weymouths-Kiefer und Fichte deutlich höher.
Größe: 50 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: gemeindefrei: Manteler Wald
Forstbetrieb: Schnaittenbach
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Weiden i. d. Opf.

Naturwaldreservat Gänsnest

Reiner Kiefernbestand im Waldsassener Schieferngebiet
Das Naturwaldreservat Gänsnest liegt in der Naab-Wondreb-Hochebene etwa zwei Kilometer südöstlich von Waldsassen im Wuchsgebiet Oberpfälzer Wald. Es besteht überwiegend aus westlich exponierten Hanglagen und zählt bereits zur submontanen Höhenstufen. Das Ausgangsgestein bildet der Phycodenschiefer.

Die Baumartenzusammensetzung besteht aus 100% Kiefer mit der natürlichen Waldgesellschaft Weißmoos-Kiefernwald. In der Verjüngung findet man partiell Lärchen- und Douglasiengruppen.
Größe: 46,4 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Waldsassen
Forstbetrieb: Waldsassen
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Tirschenreuth

Naturwaldreservat Hetschenlach

Lichter Kiefernwald.
Kiefern-Fichten-Spirkenwälder im Oberpfälzer Becken
Das Naturwaldreservat liegt in einer Verebnung bzw. Mulden von zwei Bächen sowie von zahlreichen künstlichen aber nicht mehr offengehaltenen Gräben durchzogen wird. Die größten Teile werden von Moorböden unterschiedlicher Ausprägung bzw. Boden mit starker Vernässung geprägt.

Die Bestände bestehen aus Kiefer, Fichte, Spirke sowie Birke.
Größe: 32,2 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Neukirchen Balbini
Forstbetrieb: Roding
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Schwandorf

Naturwaldreservat Hüttenhänge

Artenreicher Buchenwald mit Bergahorn, Tanne und Fichte im Inneren Oberpfälzer Wald
Größe: 62,1 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Gleißenberg
Forstbetrieb: Roding
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Cham

Naturwaldreservat Mannsberg

Teile einer Burgruine im Wald.
Buchenwald mit Fichten im Nördlichen Oberpfälzer Jura
Nördlich der Ortschaft Königstein liegt das Naturwaldreservat Mannsberg. Das Reservat wird durch anstehende Jura-Malm-Felsen mit vielen kleinen Kuppen geprägt und gegliedert.

Auf den mehr oder weniger flachgründigen Böden hat sich ein Waldgersten-Buchenwald ausgebildet. So dominiert die Buche auf weiten Teilen der Fläche. Beigemischt findet sich häufig der Bergahorn, vereinzelt auch die Waldkiefer. Auf den etwas frischeren Muldenlage mischt sich häufiger die Esche hinzu.

Überprägt ist dieser natürliche Waldbestand nur im Nordosten durch den Anbau der Fichte auf tiefgründigeren und besser mit Wasser versorgten Böden. Vor allem entlang der Forststraßen wurden inzwischen teilweise mächtige Lärchen angepflanzt.
Größe: 35,5 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: gemeindefrei: Ober- u. Unterwald
Forstbetrieb: Schnaittenbach
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Amberg

Naturwaldreservat Naabrangen

Dichter Laubholzbestand mit moosbewachsenen Felsen am Hang.
Buchen-Fichtenwald auf Frankendolomit der südlichen Frankenalb
Auf den letzten rund zwanzig Kilometern ihres Laufes durchfließt die Naab ab Kallmünz in einem meist engen Tal die südlichen Ausläufer der Mittleren Frankenalb. Der stellenweise anstehende, nur schwer verwitterbare Frankendolomit hat die Entstehung steilwandiger Talabschnitte begünstigt, die durch zahlreiche Felstürme charakterisiert sind.

Auf halber Strecke zwischen Kallmünz und der Naabmündung in die Donau liegt das Naturwaldreservat auf einem Steilhang, der östlich des Flusses nahe an dessen Ufer heranreicht. Auf einem Großteil der Fläche stocken Bestände aus Buche, Fichte mit beigemischter Tanne. Im Osten und Süden dominieren die Nadelhölzer Fichte, Kiefer und Lärche.
Größe: 27,1 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: gemeindefrei: Pielenhofener Wald l.d.Naab
Forstbetrieb: Burglengenfeld
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Regensburg

Naturwaldreservat Osta

Ein kleiner Bach im lichten Laubwald.
Stieleichen-Winterlinden-Wald im Oberpfälzer Becken- und Hügelland
Vom „Naabgebirge“, einem keilförmig nach Osten vorspringendem Teil des Oberpfälzer Waldes, wird das Oberpfälzische Hügelland in einen Nord- und einen Südteil gegliedert. Das Naturwaldreservat liegt wenige Kilometer rechts der Naab am Nordwestrand des Naabgebirges auf einer nur schwach nach Norden geneigten Hochfläche.

Die Bestände werden hauptsächlich von Stieleiche und Winterlinde gebildet, denen im Norden und Osten einige Europäische Lärchen und Kiefern beigemischt sind. Des weiteren kommen Buche, Esche und Tanne vor.
Größe: 16,0 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Saltendorf
Forstbetrieb: Schnaittenbach
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Schwandorf

Naturwaldreservat Rumpelmühle

Sumpfwald
Sumpf- und Bruchwälder mit Schwarzerle in der Vilsecker Mulde
Das Naturwaldreservat Rumpelmühle liegt im Fauna-Flora-Habitat (FFH) Gebiet „Vilsecker Mulde mit den Tälern der Schmalnohe und Wiesenohe“ im Landkreis Amberg-Sulzbach. Das Reservat setzt sich aus Flächen des BUND Naturschutz und Auwald in staatlichem Eigentum, betreut durch das Wasserwirtschaftsamt Weiden, zusammen.

Auf den mächtigen Torfböden haben sich vor allem Waldbestände der Schwarzerle entwickelt. An etwas trockneren Stellen finden sich auch Kiefern und Birken. Nach der Anlage von Gräben zu Entwässerung des Bodens, wurden vor der Ausweisung als Reservat auch einige Fichten angebaut.

Viele Tierarten, die in mehr oder weniger engem Kontakt mit dem Wasser leben, finden hier einen geeigneten Lebensraum. Neben den Bibern, die viele Teile des Reservates bereits durch ihre Bautätigkeit beeinflusst haben, findet sich in den Wäldern entlang der Vils auch der im Flug besonders schillernde Eisvogel.

Neben dem Rotbraunen Zitterling befinden sich am Totholz viele weitere Pilzarten wie der Schiefe Schillerporling mit seinen schwarzen, klumpenförmigen Fruchtkörpern.

Auf einigen Teilflächen, auf denen die Fichte aus Forstschutzgründen zurückgenommen werden musste, findet eine natürliche Wiederbewaldung durch Pionierbaumarten statt.
Größe: 19,2 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Markt Freihung
Eigentum:
BUND Naturschutz und Freistaat Bayern
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Amberg

Naturwaldreservat Sauhübel

Reiner Kiefernbestand auf Benkersandstein und Muschelkalk
Das Naturwaldreservat Sauhübel liegt westlich von Weiden im Manteler Forst im Wuchsgebiet Oberpfälzer Becken- und Hügelland. Das Reservat besteht aus einem Plateau mit einem nach Südwesten abfallenden Hang. Der Nordteil des Reservates wird dem Benkersandstein des Mittleren Keupers, der Südteil einer Muschelkalk-Sandsteinfazies zugeordnet.

Die natürliche Waldgesellschaft ist der Weißmoos-Kiefernwald mit einer Baumartenzusammensetzung aus 100% Waldkiefer, was auf menschliche Einflussnahme (Streunutzung, künstliche Nadelholzbegründung und Waldweidenutzung für Schafe und Rinder) zurückzuführen ist.
Größe: 57,5 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: gemeindefrei: Manteler Wald
Forstbetrieb: Schnaittenbach
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Weiden i. d. Opf.

Naturwaldreservat Schloßhänge

Buchenwald mit Edellaubbäumen im Oberpfälzer Wald
Größe: 20,7 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Waidhaus
Forstbetrieb: Flossenbürg
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Weiden i. d. Opf.

Naturwaldreservat Schwarzwihrberg

Buchen-Fichten-Wald im Vorderen Oberpfälzer Wald
Am Ostrand des „Neunburger Granitmassives“, das zum südlichen Oberpfälzer Wald gehört, liegt oberhalb des Schwarzachtales der allseitig steil abfallende Schwarzwihrberg. Vom Naturwaldreservat werden unterhalb der Burganlage Süd- bis Südosthänge dieser markanten Kuppe eingenommen.

Ein ausgedehntes Blockmeer beherrscht den Westteil der Fläche und hat am Oberhang Bergahorn, Sommerlinde, Spitzahorn und Bergulme begünstigt. Dominierende Baumart in den ausgeweiteten, weniger steilen unteren Hangbereichen ist jedoch die Buche, der Tanne, Kiefer und Stieleiche beigemischt sind.

Außerhalb der Blockhalde überwiegen die Nadelhölzer Fichte, Tanne, Kiefer und Lärche. Im Südosten begrenzen kiefernreiche Bestände das Reservat.
Größe: 26,2 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Neunburg v. Wald
Forstbetrieb: Roding
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Cham

Naturwaldreservat Seeloch

Hochlagen-Fichtenwald und Bergmischwald des Inneren Bayerischen Waldes in NNO-Exposition
Während der Eiszeit waren nicht nur die höchsten Gipfel des Bayerischen Waldes sondern auch fast alle Lagen über 800m NN vergletschert. Im Gebiet des Arbers waren die Eisdecken so mächtig, dass Karseen entstanden sind, die von steil abstürzenden Hängen halbkreisförmig umrahmt sind. Nordwestlich liegt als eines dieser Eiszeitrelikte der Kleine Arbersee, an dessen Südwand die steilsten Hänge der Karmulde aufragen.

Der östliche Teil dieser Hangfläche wird vom Naturwaldreservat eingenommen, das im Süden bzw. am Oberhang außerdem einen schmalen Streifen des zwischen Großem Arber und Kleinem Arber befindlichen Sattels umfasst. Ost- und Westgrenze des Reservates werden von Bächen gebildet, die eine hohe Wasserführung und ein starkes Gefälle aufweisen, und gemeinsam mit den im zentralen Reservatbereich entspringenden kleineren Wasserläufen die Hangflächen untergliedern. Eine hohe Reliefenergie des Geländes ist bereits durch die zahlreichen Felsabbrüche, Felsnasen und Felsblöcke gegeben. Bis auf 1050m üNN hinab kommen lichte Hochlagen-Fichtenwälder vor.

Hang abwärts gehen die reinen Fichtenbestände, denen nur ganz vereinzelt Vogelbeere und Bergahorn beigemischt sind, in Fichten-Buchen-Tannen-Wälder über. Am auslaufenden Unterhang verschwindet die Buche. Am See herrscht auf leicht anmoorigen Standorten die Fichte vor.
Größe: 130,1 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Lohberg
Forstbetrieb: Bodenmais
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Cham

Naturwaldreservat Stückberg

Offener Mischbestand mit stehendem Totholz.
Buchen-Fichten-Wald im Inneren Oberpfälzer Wald
Der Hintere Oberpfälzer Wald wird durch das weite Tal der Pfreimd in einen Nord- und einen Südteil getrennt. Von den Einsenkungen um Eslarn und Schönsee wird der Südteil weiter untergliedert. Zwischen diesen Talmulden liegt das von Stückstein und Greiner gebildete Massiv. Beide Bergkuppen erreichen eine Höhe von ca. 800m.

Das Naturwaldreservat erstreckt sich auf die nordexponierten Ober- und Mittelhangflächen des Stücksteins. Besonders die Gipfelregion und die Oberhänge bestehen aus Felsen und Blockhalden. Auf dem größten Teil der südlichen Reservatflächen wachsen Bestände aus Buche und Fichte. Beigemischt sind Tanne und Europäische Lärche. Im Süden und Westen ist die Fichte vorherrschend. Beigemischt ist Bergahorn, Winterlinde, Sandbirke, Tanne und Lärche sowie einige Lärchenüberhälter.
Größe: 44,5 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Eslarn
Forstbetrieb: Flossenbürg
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Weiden i. d. Opf.

Naturwaldreservat Teufelsgesperr

Lichter Mischbestand mit liegendem Totholz.
Buchen-Fichten-Kiefern-Wald im Vorderen Bayerischen Wald am Übergang zum Oberpfälzer Becken
Am äußersten Nordwestrand des Falkensteiner Vorwaldes fällt der vom Regen durchschnittene Granitsockel in einer Steilstufe zum Schwandorfer Becken ab. Die zum Regental einhängenden Osthänge sind durch tief eingeschnittene und teilweise von Bächen durchflossene Gräben gegliedert.

Der größte Teil des Naturwaldreservates erstreckt sich auf das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Bachtal des Hausbachgrabens und die anschließenden Ost- bzw. Westhänge. Außerdem umfasst die Reservatfläche westlich und östlich des Grabens jeweils einen schmalen Hochplateau-Streifen. Das Hausbachtal besitzt eine ausgeprägte Asymmetrie, die westlichen Hangflächen sind erheblich breiter ausgebildet (100 – 300m) als die östlich des Baches gelegenen steilen Einhänge (ca. 30 – 70m) und des weiteren durch mehrere Nebengräben gegliedert. Anstehende Granitfelsen im Südosten erhöhen noch die Reliefvielfalt.

Im Ostteil der Kernfläche stocken Buche, Fichte und Kiefer mit einzelnen Tannen und Birken. Im Bereich der Felsen und der anschließenden Bacheinhänge kommen zusätzlich einzelne Bergulmen, Sommerlinden, Hainbuchen und am Bach auch Schwarzerlen vor. Auf den übrigen Beständen im Süden und Osten herrschen Kiefer und Fichte vor. Im Randbereich dominiert die Kiefer mit einzeln beigemischten Buchen.
Größe: 37,2 ha
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Gemeinde: Nittenau u.Regenstauf
Forstbetrieb: Burglengenfeld
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Schwandorf