Kurt Amereller und Markus Blaschke
1978-2008: Naturwaldreservate in Bayern - LWF-aktuell 66

Mit einer zweitägigen Veranstaltung am 29./30. Mai in Lohr am Main würdigte die Bayerische Forstverwaltung das 30-jährige Bestehen der Naturwaldreservate in Bayern. Die von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft veranstaltete Tagung gab einen Einblick über das bisher Erreichte und warf einen Blick auf zukünftige Aufgaben und Ziele, die auf die Naturwaldreservate und die Forschung zukommen.

Franz Brosinger am Rednerpult, nähere Informationen siehe Abbildungsbeschreibung.Zoombild vorhanden

Abbildung: Franz Brosinger, Leiter des Referats »Waldbau und Nachhaltssicherung« am Bayerischen Staatsministerium
für Landwirtschaft und Forsten, ist für die bayerischen Naturwaldreservate
zuständig. Foto: T. Bosch

Vor 30 Jahren wies Bayern die ersten 135 Naturwaldreservate im Staatswald aus. Unterdessen verfügt der Freistaat mit 6.600 Hektar und 154 Naturwaldreservaten über ein flächendeckendes Netz dieser Waldschutzgebiete. Seit 1999 stehen auch Flächen im Kommunalwald unter Schutz. Direkte menschliche Eingriffe sind in diesen Gebieten verboten.

Ziel der Ausweisung war zunächst, den Wald in seiner natürlichen Entwicklung zu erforschen und daraus Erkenntnisse für die naturnahe Waldbewirtschaftung zu gewinnen. Waldökologische Zielsetzungen traten schon sehr bald hinzu. Mit dem Klimawandel erhalten die Naturwaldreservate eine neue Qualität. Nirgendwo sonst lässt sich so gut beobachten, wie sich der Klimawandel auf die natürlichen Konkurrenzverhältnisse zwischen den Baumarten auswirkt.

Anlässlich einer Veranstaltung der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) an der Forstschule im unterfränkischen Lohr am Main wollten Entscheidungsträger, Waldbesitzer und Wissenschaftler Aufschluss darüber geben, wie es mit den Naturwaldreservaten in Bayern und der Forschung darin weitergeht.

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