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Anne Meyer
Grün, gelb oder rot? Wie ist es um FFH-Arten in Bayerns Wäldern bestellt? - LWF-aktuell 104

Die FFH- (Fauna-Flora-Habitat-)Richtlinie beinhaltet die Einrichtung und Betreuung von FFH-Gebieten in den Mitgliedstaaten der EU. Doch das ist nicht alles: Sie nimmt die EU-Mitgliedstaaten zusätzlich in die Verantwortung, den Zustand der nach FFH-Richtlinie geschützten Arten und Lebensraumtypen regelmäßig zu überwachen. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden der EU alle sechs Jahre in einem Bericht zur Verfügung gestellt – dem sogenannten FFH-Bericht. Auf Bundesebene wurde der FFH-Bericht 2013 im Frühjahr dieses Jahres vom Bundesumweltministerium veröffentlicht. Die Bayerische Forstverwaltung erstellt den bayerischen Part zum FFH-Bericht für 29 Waldarten.

FrauenschuhZoombild vorhanden

Abbildung : Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus), eine Art
des Anhangs II der FFH-Richtlinie, wird alle drei Jahre im Rahmen des FFH-Monitorings erfasst. Foto: A. Kanold

Der FFH-Bericht ist ein europäisches Gemeinschaftsprojekt. Jeder EU-Mitgliedstaat erstattet der Kommission gemäß Artikel 17 der FFH-Richtlinie Bericht über den sogenannten Erhaltungszustand ihrer FFH-Schutzgüter. Die EU fasst die nationalen Ergebnisse abschließend in einem europäischen FFH-Bericht zusammen. Die Veröffentlichung des nächsten EU-Berichtes ist im Frühjahr 2015 geplant.

Die Datengrundlagen für den nationalen FFH-Bericht 2013 wurden im Wesentlichen in der Berichtsperiode von 2006 bis 2012 erhoben. In Deutschland wurden dafür bundesweit einheitliche Erfassungsmethoden erarbeitet, die unter dem Begriff »FFH-Monitoring« zusammengefasst werden. Mit der Einrichtung dieser systematischen Beobachtung ist Deutschland seiner Verpflichtung nachgekommen (Artikel 11 FFH-RL), den Zustand der FFH-Schutzgüter regelmäßig zu überwachen. Für den FFH-Bericht 2013 konnten demzufolge erstmalig die Ergebnisse des FFH-Monitorings verwendet werden. Dadurch wurde die Aussagekraft des FFH-Berichtes gegenüber dem FFH-Bericht aus 2007 deutlich erhöht.

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