Eine Gruppe von Kindern steht in einem Laubwald.

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Wald und Gesundheit
"Doktor Wald"

Wald und Gesundheit – ein wichtiges Waldpädagogik-Thema!

Das Thema Gesundheit hat einen unmittelbaren Bezug zu wichtigen persönlichen Wünschen, Ansprüchen oder Erwartungen vieler Menschen. Gleichzeitig erbringen Wald und Forstwirtschaft vielfältige positive Leistungen und Wirkungen für die Erholung und die Gesundheit des Menschen. So können in der Waldpädagogik mit dem Thema „Doktor Wald“ besonders spannende und gute Geschichten erzählt werden.

Das Thema „Doktor Wald“ birgt aber auch alle Voraussetzungen um in der Bevölkerung bestehenden Missverständnissen zur Waldbewirtschaftung zu begegnen. Im Dialog mit der Gesellschaft ist dabei der persönliche Kontakt mit dem Förster oder Waldbesitzer besonders wirksam. Waldpädagogische Aktivitäten zum Thema „Doktor Wald“ können dabei eine große Hilfe sein.

Die Arbeitshilfe „Doktor Wald“ bietet dazu eine Sammlung von waldpädagogischen Praxis-Aktivitäten, die Förster, Waldbesitzer, Waldpädagogen, Lehrer oder Erzieher für ihre waldpädagogischen Angebote verwenden können. Es werden sowohl neue Aktivitäten beschrieben, als auch passende Aktivitäten aus dem „Leitfaden Forstliche Bildungsarbeit“. Ergänzend bietet diese Arbeitshilfe Hintergrundinformationen, Literaturhinweise und Linktipps an.

Handreichung "Walderleben bewegt" Externer Link

Das Thema Gesundheit ist nach Umfragen eines der wichtigsten in unserer Gesellschaft. Zivilisationskrankheiten und psychische Erkrankungen nehmen zu und mit dem demografischen Wandel werden die Menschen im Schnitt immer älter und leben mehr und mehr in Städten. Schon im Jahr 2050 werden vermutlich 80 Prozent der Bevölkerung Bayerns in Großstädten leben. Damit verbunden wird auch der gesundheitsfördernde Waldaufenthalt laufend an Bedeutung gewinnen, denn inzwischen belegen zahlreiche Studien, dass sich die Erholung im Wald oder anderen Grünflächen ganz konkret positiv auf Physis und Psyche des Menschen auswirkt. So sind in Deutschland bereits einige Therapieangebote und Gesundheitsprojekte im Wald entstanden.
Verarbeitung von Kräutern

Alle Fotos: M. Amann

Vor allem in stadtnahen Regionen spüren Waldbesitzer eine intensive Nutzung ihrer Wälder durch die Bevölkerung für Freizeit und Erholung. Ergebnisse aus der Forschung zeigen bereits Möglichkeiten auf, wie Waldbesitzer und Forstleute mit den damit verbundenen Herausforderungen besser zurechtkommen und diese als Chance nutzen können. Um Konflikten vorzubeugen, sind Kenntnisse über die Erholungssuchenden, deren Wahrnehmungen und Wünsche sehr wichtig. Lenkungsmaßnahmen und eine „erholungsfreundliche“ Waldbewirtschaftung an Erholungsschwerpunkten fördern den Dialog, die Akzeptanz und beugen Konflikten vor.
Darüber bietet das Thema „Doktor Wald“ viele Anknüpfungs– und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Akteuren der Umweltbildung (zum Beispiel aus dem Bereich der Kräuterpädagogik) und des Tourismusbereiches oder mit Partnern aus den Bereichen der Medizin, Therapie und Heilpraxis.

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