Forschungs- und Innovationsprojekt
Vertiefende populations- und landschaftsgenetische Untersuchung bayerischer Rotwildvorkommen
Zoombild vorhanden
Hirschkuh mit Kalb (© R. Vornehm)
Das Rotwild kann die unterschiedlichsten Lebensräume besiedeln: von Offenlandschaften bis hin zu größeren Waldgebieten, vom Flachland bis ins Gebirge. Seine heutige Verbreitung in Bayern begrenzt sich auf zehn Rotwildgebiete (z. B. Spessart/Rhön, Fichtelgebirge, Alpenraum). Der Einfluss des praktizierten Managements und der Landschaftszerschneidung werden deutschlandweit, insbesondere aber auch in Bayern, kritisch diskutiert. Befürchtet wird, dass verringerter genetischer Austausch zu genetischer Verarmung mit potenziellen Auswirkungen auf die Körperentwicklung und Fitness des Rotwildes führt.
Im Rahmen dieser Studie soll basierend auf den im Projekt JA19 erhobenen genetischen Daten ermittelt werden, welche Landschaftselemente den genetischen Austausch fördern oder einschränken. Außerdem wird untersucht, wie eine Vernetzung mit gesellschaftspolitischen Aspekten und Landnutzungsinteressen in Einklang zu bringen ist.
Hintergrund
Ziel des Projektes
Untersuchung von Zustand und Genetik bayerischer Rotwildpopulationen (JA19)
Methoden
Projektinformationen
Projektleitung: Dr. Wibke Peters, Prof. Dr. Andreas König
Projektleitung LWF: Dr. Wibke Peters, Dr. Hendrik Edelhoff
Projektbearbeitung: Dr. Susanne Jacobs
Laufzeit: Mai 2026 – April 2027
Durchführende Institution: Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), Technische Universität München (TUM)
Finanzierung: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft Forsten und Tourismus (StMELF)

