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Teilautomatische Lagebestimmung von Inventurpunkten in digitalen Orthofotos
Hans-Joachim Klemmt und Rudolf Seitz
Evaluierung von Fernerkundungsdaten und -methoden für die Inventurpraxis
Daten und Methoden der Fernerkundung können in vielfältiger Weise terrestrische Waldinventuren unterstützen. Nachfolgend werden die Ergebnisse einer Vorstudie vorgestellt, in der Methoden der Informatik auf aktuell vorliegende digitale Orthofotos mit dem Ziel angewendet wurden, die Lage von Waldinventurpunkten teilautomatisch zu ermitteln bzw. zu überprüfen.
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Lage des BWI-Inventurpunktes 15519 (4) gemäß den Soll-Koordinaten, gemäß der Einmessung mit Hilfe von GNSS-Technologie sowie gemäß der teilautomatisierten Berechnung mit Hilfe des ICP-Algorithmus. |
Waldinventuren stellen die unverzichtbare Grundlage einer nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Wälder dar. Moderne Fernerkundungsdaten und Methoden der Informatik können dazu beitragen, bisherige Verfahren der Forstinventur zu ergänzen oder gar abzulösen.
Die Qualität der Fernerkundungsdaten hat sich auf Grund des raschen technologischen Fortschritts in den letzten Jahren deutlich erhöht. So bietet das Landesamt für Vermessung und Geoinformation (LVG) seit dem Jahr 2009 standardmäßig Luftbildprodukte mit einer Bodenauflösung von 20 x 20 Zentimetern mit vier Farbkanälen (Rot, Grün, Blau und Farbinfrarot (bzw. CIR) sowie einer Farbtiefe von 16-Bit an, die vollständig neue Auswertungsmöglichkeiten eröffnen. Diese ermöglichen die visuelle Abgrenzung von Einzelbäumen bzw. Baumkompartimenten und liefern auf Grund der vorhandenen Georeferenzierung Informationen bezüglich der Lage von Baumobjekten zueinander.
Weiterführende Links
Autoren
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Dr. Hans-Joachim Klemmt
Mitarbeiter in der Abteilung Waldbau und Bergwald - Fachbereich Bundeswaldinventur
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Rudolf Seitz
Leiter der Abteilung »Informationstechnologie« der LWF und des Projektes SAPEX-DLB
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