Eine Gruppe von Kindern steht in einem Laubwald.

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Christoph Josten und Veronika Baumgarten
Neujahrsempfang und Dätzel – Medaille – LWF aktuell 113

Am 31. Januar 2017 lud das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan zum Neujahrsempfang in den Hanskarl-Goettling-Saal der LWF ein. Neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr fand die Preisverleihung der Georg-Dätzel-Medaille an die Bergwaldoffensive mit dem Projekt »Viele Völker für einen vielfältigen Bergwald« statt.

»America first – Germany förster! « Mit dieser scherzhaften Anspielung beendete Professor Dr. Michael Weber, Leiter des Zentrums Wald-Forst-Holz, den Jahresrückblick des Forstzentrums. Damit brachte er die rund 80 Gäste aus Politik, Lehre und Forschung, Vereinen und Verbänden zum Schmunzeln, welche, umrahmt durch musikalische Begleitung, die Höhepunkte des vergangenen Jahres verfolgten.
Männer und Frauen unterhalten sich an StehtischenZoombild vorhanden

Abb.1: Reger Austausch unter den Gästen am Neujahrsempfang 2017 des Forstzentrums. (Bild: C. Josten)

Im Fokus des Rückblicks: Fachtagungen und Messeauftritte, aber auch Forschung und offizielle Besuche sowie weitere Veranstaltungen der drei Partner und der Geschäftsstelle. Damit präsentierte sich das Forstzentrum vor dem bunt gemischten Publikum als Ansprechpartner für die Öffentlichkeit sowie als Plattform für gemeinsame Netzwerkarbeit mit den drei Partnern – der Studienfakultät Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement der TU München, der Fakultät Wald und Forstwirtschaft der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.

Im zweiten Teil der Abendveranstaltung verlieh das Forstzentrum die Georg-Dätzel-Medaille an das Projekt »Viele Völker für einen vielfältigen Bergwald « im Rahmen der Bergwaldoffensive Bayern.

Dieses Projekt zeichnet sich durch die enge Zusammenarbeit der beiden Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein und Holzkirchen mit dem Verein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste e. V. aus. »In mehrwöchigen Workcamps kommen Jugendliche aus verschiedensten Ländern der Welt im Bergwald zusammen.
Fünf Männer und eine Frau stehen an einem Stehtisch und schauen in die Kamera.Zoombild vorhanden

Abb.2: Die Preisträger (Foto: C. Josten, ZWFH)

Das Projekt setzt dort an, wo der Klimawandel reine Fichtenwälder besonders bedroht: Über 22.000 junge Tannen, Bergahorne, Lärchen und weitere Baumarten pflanzten die Jugendlichen «, erklärt Sebastian Klinger, einer der Preisträger. Der Schutz der Bergwälder, Waldwissen und Völkerverständigung sind das Ergebnis dieser fruchtbaren Zusammenarbeit.

Aus mittlerweile 16 Ländern der Welt kamen in den letzten Jahren Jugendliche in den Workcamps mit Vertretern des privaten, genossenschaftlichen und staatlichen Waldbesitzes sowie der örtlichen Jägerschaft zusammen.

Der Namensgeber der Medaille, Professor Dr. Georg Anton Dätzel (1752–1847), gilt als Mitbegründer der angewandten Forstwissenschaft und als Mittler zwischen Forstwirtschaft und Gesellschaft. »Ganz im Sinne von Georg Dätzel ist bei dem ausgezeichneten Projekt die Umsetzung von Waldwissen in die Praxis und dessen Verbreitung in der Öffentlichkeit gelungen«, meinte Prof. Dr. Dr. Reinhard Mosandl in seiner Laudatio.

Professor Mosandl überreichte als Vorstand des Fördervereins Zentrum Wald- Forst-Holz Weihenstephan e. V. die Medaille. Unterstützt wurde der Neujahrsempfang durch die Hofpfisterei und den Förderverein Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan e.V.

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