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Ips duplicatus
Der Nordische Fichtenborkenkäfer - Eine erste fachliche Einschätzung
von Ralf Petercord und Hannes Lemme

Brauner kleiner Käfer.

© Pest and Diseases Image Library, Bugwood.org

Der Nordische Fichtenborkenkäfer ist – wie sein Name schon verrät – eine Borkenkäferart, die in den Fichtenwäldern Nordeuropas und Asiens beheimatet war. Mit dem Anbau der Fichte über ihr natürliches Verbreitungsgebiet hinaus hat der Nordische Fichtenborkenkäfer auch den Weg nach Mitteleuropa gefunden.

Durch die Borkenkäfermassenvermehrung in der Tschechischen Republick sind außerordentlich hohe Schadholzmengen 2017 und 2018 angefallen. Der dominierende Fichtenborkenkäfer ist der Buchdrucker, der Nordische Buchdrucker ist am Schadgeschehen jedoch beteiligt.
Der Nordische Fichtenborkenkäfer Ips duplicatus ist eine boreale Fichtenborkenkäferart, deren Verbreitungsgebiet in der nördlichen Taiga liegt. Ein Reliktvorkommen soll in den europäischen Alpen (Steiermark) in historischen Quellen belegt sein. Hauptwirtspflanzen sind die Gemeine Fichte (Picea abies) und die Sibirische Fichte (Picea obovata), darüber hinaus kann die Art aber an weiteren Fichten-, Kiefern- und Lärchenarten vorkommen.

Ausbreitungsgeschichte

Vier Abbildungen von Borkenkäfern.Zoombild vorhanden

Abb. 1: Nordischer Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus) (links) und Buchdrucker (Ips typographus) (rechts); Fotos: Pest and Diseases Image Library, Bugwood.org

Eine erste lokale Massenvermehrung ist aus dem Nordosten Polens aus der Region Bialowieza in den 1930er Jahren bekannt. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Gemeinen Fichte ist in Polen in einen nördlichen und einen südlichen Teil gegliedert, dazwischen lag ein nahezu fichtenfreies Gebiet, das die natürliche Ausbreitung von Ips duplicatus nach Süden behinderte. Erst mit dem verstärkten Anbau der Fichte außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsareals kam es zum »Lückenschluss« der getrennten Verbreitungsareale. Erste Funde von Ips duplicatus sind im südöstlichen Polen aus dem Jahr 1927 bekannt. Seither breitet sich die Art immer mehr nach Süden und Westen aus. Allerdings war die Art im nordöstlichen Polen weiterhin häufiger und galt hier als gefährlicher Schädling der Fichte, während sie im Südosten nur sporadisch gefunden wurde.

Eine erste Massenvermehrung im Südosten Polens und im angrenzenden Nordosten der Tschechischen Republik wurde in den Jahren 1991 bis 1994 beobachtet. Ab 1997 wird in Tschechien die Verbreitung der Art mittels eines Monitoringprogramms mit Pheromonfallen überwacht. Schwerpunkt der Verbreitung sind Mähren und Schlesien, die Art wird in der Zwischenzeit aber landesweit auch an der bayerisch-tschechischen Grenze, wenn auch in sehr geringer Dichte, gefunden (Knížek 2018).
Weitere Massenvermehrungen wurden ab 2004 in Rumänien beobachtet. Erste faunistische Funde der Art wurden bereits 1948 aus Rumänien gemeldet. Seit 2011 ist die Art in Rumänien in allen Landesteilen, in denen Fichtenwälder vorhanden sind, bekannt (Duduman, Isaia & Olenici 2011).
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Aus Österreich wurde 1990 von der Einschleppung von Ips duplicatus mit Fichtenholzimporten aus der damaligen UdSSR berichtet (Holzschuh 1990). Aktuelle Monitoringergebnisse belegen eine Verbreitung der Art in nahezu allen österreichischen Landesteilen. Massenvermehrungen der Art sind in Österreich bisher nicht beobachtet worden (mündliche Mitteilung Gernot Hoch, BFW an Lemme, 2018, siehe auch Borkenkäfermonitoring der BFW).

In Deutschland berichtet K. Escherich bereits 1923 von einem einmaligen Vorkommen von Ips duplicatus, allerdings ohne den Fundort (möglicherweise Alpenraum) zu benennen. Weitere Funde sind um 1950 von A. Horion für den Bayerischen Wald erwähnt. Ein faunistischer Nachweis der Art war in den vergangenen Jahren trotz eingehender Suche nicht möglich. Entsprechend der Verbreitung in Tschechien bis an die bayerisch- tschechische Grenze heran ist von einem Vorkommen der Art in Bayern auszugehen (Knížek & Liška 2018, Knížek 2018), allerdings liegt die Dichte bisher wohl unter der Nachweisgrenze. Massenvermehrungen der Art sind bisher in Deutschland nicht beobachtet worden.

Die aktuelle Verbreitungskarte der European and Mediterranean Plant Protection Organization (EPPO) führt 14 Mitgliedstaaten der EU auf, in denen Ips duplicatus bisher nachgewiesen wurde (EPPO 2018, siehe auch Jeger 2017): Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Kroatien, Lettland, Litauen, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Slowakei und Tschechien. Der Fund in Belgien war ein Einzelfund im Zusammenhang mit russischen Fichtenholzimporten. Entsprechend der dargestellten Nachweissituation in Deutschland ist die Verbreitung der Art somit bisher auf die Länder in seinem ursprünglichen Verbreitungsgebiet (skandinavische Mitgliedstaaten) und die osteuropäischen Mitgliedsstaaten der EU beschränkt.
Biologie des Nordischen Fichtenborkenkäfers
Der Nordische Fichtenborkenkäfer und der einheimische Buchdrucker (Ips typographus) ähneln sich in ihrer Biologie (Knížek & Zahradníček 2004; Knížek, Liška, & Kapitola 2007). Beide Arten gehören zur Gattung Ips und sind morphologisch nur schwer zu unterscheiden. Der Käfer ist mit einer Körperlänge von 2,8 bis 4,5 mm etwas kleiner als der Buchdrucker (4,2–5,5 mm). Der Käfer ist ebenfalls dunkelbraun und trägt wie der Buchdrucker je vier Absturzzähne auf den Flügeldecken. Entsprechend dieser Ähnlichkeit ist eine makroskopische Unterscheidung der beiden Käferarten unmöglich, es bedarf der mikroskopischen Untersuchung durch entomologisch versierte Fachkräfte. Eine Identifizierung der Art durch Forstpersonal oder Waldbesitzer vor Ort ist ausgeschlossen.

Die Art beginnt ihren Schwärmflug im Frühjahr etwa gleichzeitig mit dem Buchdrucker und durchläuft dann in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen, insbesondere dem Temperaturregime, bis zu drei Generationen im Jahr. In den südlichen Verbreitungsgebieten ist der Vermehrungserfolg damit deutlich größer als im ursprünglichen borealen Verbreitungsgebiet. Grundsätzlich ist von der Befähigung zur Anlage von Geschwisterbruten auszugehen. Nach Abschluss des Brutgeschäfts überwintern die Käfer unter der Rinde oder in der Streuauflage. Möglicherweise sind angelegte Bruten (weiße Stadien) zur erfolgreichen Überwinterung befähigt.

Einnischung des Nordischen Fichtenborkenkäfers an der Fichte

Rindenunterseitenabschnitt mit Fraßbild.Zoombild vorhanden

Abb. 2.: Brutbild des Nordischen Fichtenborkenkäfers, Foto: Petr Kapitola, Central Institute for Supervising and Testing in Agriculture, Bugwood.org

Der Nordische Fichtenborkenkäfer befällt den Stamm im Kronenbereich von Fichten ab etwa 40 Jahren. Die Einnischung erfolgt über die Rindendicke. Der Buchdrucker (Ips typographus) besiedelt die dickrindigen unteren Stammabschnitte, ihm folgt der Nordische Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus), und diesem wiederum der Kupferstecher (Pityogenes chalcographus). Die dünnsten Bereiche im Astholz der Krone werden schließlich vom Furchenflügeligen Fichtenborkenkäfer (Pityophthorus pityographus) befallen.

Die artspezifische Bevorzugung unterschiedlicher Rindendicken spiegelt sich auch im Befall verschiedener Altersstadien der Wirtsbäume wider (Knížek, M. & Zahradníček P. 2004; Knížek, Liška, & Kapitola 2007). Das Brutbild des polygamen Ips duplicatus ähnelt dem des Buchdruckers. Es besteht aus einer Rammelkammer und zwei bis fünf dem Faserverlauf folgenden Muttergängen, von denen die Larvengänge rechtwinkelig abgehen.

Die Unterscheidung der beiden Arten anhand ihrer Brutbilder ist daher ebenfalls ausgesprochen schwierig bzw. bei hoher Populationsdichte und/oder Mischbefall nahezu ausgeschlossen (Knížek, M. & Zahradníček P. 2004; Knížek, Liška, & Kapitola 2007).

Wirtschaftliche Bedeutung

Dürre Fichte nach Borkenkäferbefall.Zoombild vorhanden

Abb. 3: Befall durch den Nordischen Fichtenborkenkäfer im mittleren Kronenabschnitt einer Fichte, Foto: Petr Kapitola, Central Institute for Supervising and Testing in Agriculture, Bugwood.org

Die EPPO betrachtet den Käfer entsprechend seines Verbreitungsgebietes nicht als Quarantäne-Schadorganismus und schätzt seine wirtschaftliche Bedeutung als gering ein. Diese Einschätzung beruht allerdings vermutlich auf seiner Bedeutung im ursprünglichen Verbreitungsgebiet und der retrospektiven Betrachtung des Massenwechselgeschehens. Inwieweit das aktuelle Schadgeschehen in den vergangenen Jahren in Tschechien und Rumänien bereits berücksichtigt wurde, ist unbekannt.Bei einer europaweiten Abfrage zur wirtschaftlichen Bedeutung von Fortschadinsekten Anfang 2000 bezeichneten nur Forstentomologe aus Polen und der Slowakei die Art als wirtschaftlich relevant (Grégoire & Evans 2004).

Grundsätzlich gilt die Art als deutlich weniger aggressiv als der Buchdrucker. In der Fachliteratur sind zahlreiche Hinweise zu finden, die den Nordischen Fichtenborkenkäfer als Sekundärschädling und Begleitart des Buchdruckers beschreiben, vergleichbar mit der Rolle des Kupferstechers. Als Sekundärschädlinge werden Arten bezeichnet, die eine Massenvermehrung erst nach Vitalitätsverlusten ihrer Wirtsbäume durchlaufen können. In Tschechien werden derzeit Massenvermehrungen des Buchdruckers und des Nordischen Fichtenborkenkäfers beobachtet. Tschechische Kollegen betonen die dominante Rolle des Buchdruckers bei der Entstehung dieser Borkenkäfermassenvermehrungen (Liška, Lubojacký & Knížek 2018). Allerdings findet sich der Nordische Fichtenborkenkäfer in 80 % des von Borkenkäfern befallenen Holzes. Die aktuellen Waldschutzmeldungen aus Tschechien zeigen, dass der Anteil der originär durch den Befall mit Ips duplicatus abgestorbener Fichten im Hauptschadgebiet bis zu 65 % ausmachen kann. In der gesamten Tschechischen Republik ist der Schadholzanteil, der nach den Waldschutzmeldungen durch Ips duplicatus verursacht wurde, in allen Jahren bis 2017 nicht über 30 % angestiegen (Holusa, Lubojacky & Knizek 2010, Waldschutzberichte der Jahre 2010 bis 2017, für 2013 liegen keine Zahlen vor, siehe bspw. Knížek, Liška & Modlinger 2016).

Die aktuellen Massenvermehrungen wurden ausgelöst durch die sich verändernden klimatischen Bedingungen insbesondere im Hauptschadensgebiet Nordost-Mähren. Mehrere Jahre mit geringen Jahresniederschlägen gepaart mit hohen Sommertemperaturen haben die dortigen Fichten geschwächt (Waldschutzberichte der Jahre 2015, 2016 und 2017, bspw. Knížek & Liška (2018); siehe auch Daňhelka et al. 2015, Fousová & Reidinger, J. 2017). Die Bäume sind nicht mehr vital genug, um Schadinsekten abzuwehren. Neben dem Befall durch den Buchdrucker kommt es in Tschechien daher zunehmend auch zu Schäden durch den Nordischen Fichtenborkenkäfer. Die extremen klimatischen Bedingungen in Tschechien über die vergangenen Jahre hinweg sind ein Grund für die starke Vermehrung des Ips duplicatus. Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Aspekt, warum Ips duplicatus als Begleitart des Buchdruckers – profitierend von dessen im Bestand verursachter Vorschwächung der Fichten – sich dort so stark vermehren konnte, scheinen die strukturbedingten Schwierigkeiten in Tschechien bei der Borkenkäferbekämpfung zu sein.

Käferholz: Vektor für eine beschleunigte Ausbreitung?

Aufgrund der Entwicklung im Nachbarland Tschechien und der zunehmenden Temperaturerhöhung in Folge des Klimawandels können bei Massenvermehrungen des Ips duplicatus zumindest lokale Auswirkungen auf die Fichtenwälder Bayerns nicht ausgeschlossen werden.

Aktuell werden große Mengen des in Tschechien anfallenden Borkenkäferschadholzes nach Deutschland, insbesondere nach Bayern, eingeführt. Es ist nicht auszuschließen, dass der Nordische Fichtenborkenkäfer auf diesem Wege in größeren Mengen unter der Rinde von importiertem Holz nach Deutschland eingeschleppt wird.
Damit können lokal hohe Populationsdichten entstehen, die die bereits bestehende, durch die rezente Massenvermehrung des Buchdruckers hervorgerufene kritische Waldschutzsituation weiter verschärfen könnten.

Gegenmaßnahmen

Zur Vorbeugung und Bekämpfung sind für den Nordischen Fichtenborkenkäfer dieselben Maßnahmen zu ergreifen wie gegen andere Borkenkäferarten: Saubere Waldwirtschaft, Entfernen von bruttauglichem Material, Einschlag und schneller Abtransport von befallenen Bäumen, Entrindung befallener Bäume sowie in nötigem Umfang auch Insektizidbehandlungen.

Forschungsfragen

Aktuell sind hinsichtlich einer möglichen Bedrohung und der notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen noch viele offene Fragen zu beantworten. Hierzu hat die Bayerische Forstverwaltung bereits ein Monitoring veranlasst. Durch die Analyse der Borkenkäferzusammensetzung von befallenen Fichten sowie von vorhandenen Fallenfängen wird sich rasch ein erstes Bild über die Situation ergeben. Darüber hinaus startet im März/April ein Monitoringprogramm mit Schwerpunkt auf Basis artspezifischer Pheromonfallen, das über den Verbreitungsstatus, den Schwärmverlauf und die Generationsabfolge erste Aussagen zulässt.
Begleitend wird die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft im Rahmen ihres Wissenstransfers den forstlichen Entscheidungsträgern und Praktikern die notwendigen Informationen über diese Art und ihre Bedeutung für die forstliche Praxis bereitstellen. Welche Auswirkungen die natürliche Ausbreitung bzw. die Einschleppung von Ips duplicatus in der Zukunft speziell vor dem Hintergrund des Klimawandels hinsichtlich eines zukünftigen Gefährdungspotenzials haben kann, wird Gegenstand langfristiger, intensiver Untersuchungen sein.

Zusammenfassung

Der Nordische Fichtenborkenkäfer Ips duplicatus, ein Borkenkäfer des borealen Nadelwaldes, tritt zunehmend auch in Mitteleuropa immer häufiger in Erscheinung. Der ehemals in Nordeuropa und Nordasien beheimatete Käfer konnte sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter Richtung Süden und Westen ausbreiten. Nach einer aussergewöhnlichen mehrjährigen Trockenheit in der Tschechischen Republik haben die Fichtenborkenkäfer in den letzten zwei Jahren außergewöhnlich großen Flächen von Fichtenforsten zerstört. Der dominiernde Fichtenborkenkäfer in dieser Massenvemehrung ist der Buchdrucker, der Nordische Fichtenborkenkäfer ist am Schadgeschehen jedoch beteiligt. Es ist nicht auszuschließen, dass der Nordische Fichtenborkenkäfer neben seiner natürlichen Ausbreitung, beschleunigt durch importiertes Käferholz aus Tschechien, auch in Bayern an Bedeutung gewinnen wird.

Literatur

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  • Daňhelka J.; Bercha Š.; Boháč M.; Crhová L.; Čekal R.; Černá L. (2016) : Drought in the Czech Republic in 2015. Hg. v. Czech Hydrometerological Institute. Prague
  • Duduman, Mihai-Leonard; Isaia, G.; Olenici, N. (2011): Ips duplicatus (Coleoptera: Curculionidae, Scolytinae) distribution in Romania. Preliminary results. Bulletin of the Transilvania University of Braşov, 19-26
  • Escherich, K. (1923): Die Forstinsekten Mitteleuropas, Zweiter Band, Berlin, Verlag Paul Parey, Berlin
  • EPPO (Hg.): Ips duplicatus. Distribution. EPPO Global Database. Online verfügbar unter https://gd.eppo.int/taxon/IPSXDU/distribution, aufgerufen am 16. Oktober 2018. Externer Link
  • Fousová, E.; Reidinger, J. (2017): Report on water managemnet in the Czech Republic in 2016. Minister of Agriculture of the Czech Republic, 89 Seiten
  • Grégoire, J.-C; Evans, H. F. (2004): Damage and Control of Bawbilt Organisms an Overview. In: F. Lieutier, K. R. Day, A. Battisti, J.-C Grégoire und H. F. Evans (Hg.): Bark and Wood Boring Insects in Living Trees in Europe, a Synthesis: Springer Netherlands, 19-37
  • Holusa, J.; Lubojacky, J.; Knížek, M. (2010): Distribution of the double-spined spruce bark beetle Ips duplicatus in the Czech Republic. Spreading in 1997–2009. Phytoparasitica 38 (5), S. 435–443
  • Horion, A. (1956): Faunistik der mitteleuropäischen Käfer. Band 5. Tutzing
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  • Knížek, M.; Liška, J.; Kapitola, P.(2007): Lýkožrout severský. Ips duplicatus (Sahlberg). Lesní ochranná služba. Výzkumný ústav lesního hospodářství a myslivosti (VÚLHM), Jíloviště; Lesnicka Prace, 4/2007
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  • Liška, J.; Lubojacký, J.; Knížek, M. (2018): Kalamitní Přemnožení Lýkožrouta Smrkového. Lesnická práce, 88-90

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