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Gabriela Lobinger
Verbreitungsnachweis des Eichenprozessionsspinners in Bayern - Blickpunkt Waldschutz 11/2015

Der Eichenprozessionsspinner ist inzwischen in den meisten Regionen Bayerns vertreten. Diese Insektenart scheint vom Klimawandel zu profitieren, da sich besonders in den letzten Jahren die Gebiete mit nennenswertem Besatz von Gespinstnestern deutlich ausweiten.

Bayernkarte zum Verbreitungsnachweis des Eichenprozessionsspinners bis 2015 mit Grenzen der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die Verbreitungsgebiete sind von weiß (keine Funde) bis dunkellila (Befallsgebiete seit 90-er Jahren) schraffiert. Verbreitungsschwerpunkt ist Unterfranken rund um Würzburg.Zoombild vorhanden

Abbildung 1: Verbreitungskarte

Der Verbreitungsnachweis erfolgt anhand der jährlichen Prognose der Eichenschädlinge in den bekannten Befallsgebieten, einem von Pheromonen unterstützten Fallenfang und Informationen über Bekämpfungsmaßnahmen seitens der verantwortlichen Ämter und Gemeinden.

Seit 2014 ist in Teilen Mittel- und Unterfrankens wieder eine Dichteerhöhung spürbar. Lokal treten vor allem in den Eichenmischwäldern der ÄELF-Bereiche Kitzingen, Uffenheim und Würzburg vermehrt Gespinstnester auf. 2015 wurden verstärkt Raupenkolonien und deutlicher Fraß beobachtet.