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Projekt ST 240

Anbindung des Forschungsstandorts Höglwald an das Messprogramm der Bayerischen Waldklimastationen

Integration of the experimental site "Höglwald" into the program for long-term intensive forest environmental monitoring in Bavaria

Status: laufend 
Laufzeit: 01.07.2009 bis 31.12.2009 
Projektleiter: Hans-Peter Dietrich LWF/ Prof. Dr.Dr. Axel Göttlein TU München 
Bearbeiter: PD Dr. C. Huber 
Finanzierung: Bayer. Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten; European Commission- Directorate-General Environment (FutMon-EU LIFE+ s. dort) 

Kurzdarstellung

Im Zuge der Neukonzeption des forstlichen Umweltmonitoring wurde die Anpassung des Standorts- und Messkonzeptes der Waldklimastationen entschieden. Ein wichtiger Bestandteil der Neuausrichtung ist die Integration drei bedeutender forstlicher Forschungsschwerpunktstandorte in Bayern in das WKS Programm. Mit Schreiben des Ministeriums für Ernährung Landwirtschaft und Forsten vom 10.07.2008, F 3-FV 206-82I erhielt die LWF den Auftrag, den Forschungsstandort Höglwald in das WKS Messprogramm zu integrieren und gleichzeitig den Baumartenvergleich im langristigen Monitoring konkret für Fichte/Buche am Standort Höglwald zu intensivieren.

Die Fallstudie "Höglwald" ist die älteste noch betriebene Intensivuntersuchungsfläche der forstlichen Forschung in Bayern. Das Kernprojekt des ehemaligen Lehrstuhls für Bodenkunde und Standortslehre (Prof. Dr. K. Kreutzer) und jetzigen Fachgebiets für Waldernährung und Wasserhaushalt (Prof. Dr. Dr. A. Göttlein), TU München, wurde mit Mitteln der Bayerischen Staatsforstverwaltung initiiert und über Projektförderung durch das BMBF, die EU und die Bayerische Staatsforstverwaltung weitergeführt. Seit 1984 werden kontinuierliche Messungen zum Wasser- und Stoffhaushalt in dem mittlerweile ca. 100 jährigen Fichtenreinbestand durchgeführt. Die TU München hat dabei eng mit dem Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Bereich Atmosphärische Umweltforschung, des Forschungszentrums Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft (IMK-IFU, FZK) kooperiert, welche seit mehreren Jahren einen Messturm mit umfangreichen Messeinrichtungen im Forschungsbestand betreibt. Das FZK führt dort langjährige kontinuierliche Messungen zur N-Spurengasemission (N2O, NOx) durch und nutzt dabei die bislang von der TU München gewonnenen forstlichen Informationen zu Witterung, Stoffeintrag, Waldbestockung und Bodenlösungschemie. Das FZK ist an der Fort-setzung einer forstlichen Kooperation und Zusammenarbeit interessiert. Die Probenahme, Laboranalyse und Datenauswertung durch das Fachgebiet Waldernährung ist seit Ende 2006 nicht mehr über Forschungsgelder finanziert und kann unter diesen Umständen langfristig nicht vom Fachgebiet für Waldernährung und Wasserhaushalt aufrecht erhalten werden.

Im Rahmen dieses Projekts soll der Höglwald in das Messprogramm der WKS integriert, und die künftige Zusammenarbeit der Kooperationspartner im Höglwald definiert werden. Der reguläre Messbetrieb der WKS soll zum 01.01.2010 aufgenommen werden.

FutMon-Projekt in  Life+

Das Projekt steht im Kontext eines europäischen Verbundvorhabens zur Weiterentwicklung des Europäischen Forstlichen Monitorings der Wälder, das unter dem Projektnamen "FutMon" mit Mitteln der Europäischen Union (EU Richtlinie LIFE +) gefördert wird.

Das Programm ist Bestandteil des Europäischen Projektes zur Weiterentwicklung und Implementierung des forstlichen Monitoring in Europa (FutMon-Projekt in Life+)

Projektleitung: