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Risiken von Trockenheit und Ozonbelastung - Leistungspotenziale der Buche im Klimawandel
The potential of beech (Fagus sylvatica) in view of risks by drought and ozone impact as components of climate change - Assessment at intensive forest monitoring sites (Level II) and research sites in Bavaria/Germany
| Status: |
laufend |
| Laufzeit: |
01.08.2009 bis 31.06.2012 |
| Projektsteuerung: |
Prof. Dr. R. Matyssek (TU München) und Hans-Peter Dietrich (LWF) |
| Projektleiter: |
Dr. M. Baumgarten Email: manuela.baumgarten@tum.de |
| Bearbeiter: |
Dr. M. Baumgarten; Angelika Kühn |
| Kooperationspartner: |
- B. Beudert; Umweltbundesamt und Nationalpark Bayerischer Wald im Rahmen des UNECE-ICP-Integrated Monitoring (Forschungsstandort Forellenbach) - C. Schulz; Dr. C Kölling; Dr. M. Bachmann (LWF) |
| Finanzierung: |
Bayer. Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten |
Kurzdarstellung

Instrumentierte Buche
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, das Leistungspotential der Buche (Fagus sylvatica) unter den Bedingungen des Klimawandels zu bewerten. Insbesondere sollen die Risiken der Trockenheit und Ozonbelastung für die waldbaulich bedeutsame Baumart Buche, auf edaphisch und klimatisch unterschiedlichen und gut dokumentierten Referenzstandorten in Bayern vergleichend eingeschätzt werden. Die Intensivmessorte des forstlichen Monitoring bieten hierfür besonders gute Voraussetzungen. Den nachfolgend genannten Fragestellungen liegt die Hypothese zugrunde, dass die, im Klimawandel als sehr anpassungsfähig eingeschätzte Wirtschaftsbaumart Buche, wegen der Kombination der Einflussgrößen Trockenheit und Ozonbelastung, besonders hohen Risiken ausgesetzt ist. Als spezifische Belastung werden der Trockenstress auf wasserlimitierten Standorten sowie erhöhte Ozonaufnahme und damit Belastung bei guter Wasserversorgung angesehen. Im Vordergrund stehen die Bewertung der Stresstoleranz der Buche und potentielle Produktionseinbußen auf einem breiten Standortsspektrum für Bayern.
Die gemessenen Einfluss- und Wirkungsgrößen an den gut untersuchten Messorten sollen um einen zentralen physiologischen Messparameter ergänzt werden - die Baumtranspiration, ermittelt durch Xylemsaftflussmessung. Mit den Messwerten zur Baumtranspiration lassen sich sowohl der Wasserverbauch als auch die von der Krone aufgenommene Ozondosis konkret ermitteln Aus der Beziehung von Wasserverbrauch oder aufgenommener Ozondosis zu Stammproduktion und Zuwachs sollen dann Rückschlüsse auf die standortsspezifische Regulationsfähigkeit des Baumes bei Trockenheit gewonnen und das Risiko der Produktionsminderung durch Trockenstress und Ozon abgeschätzt werden. Dieser neuartige Ansatz nutzt die durch Spaltöffnungsregulation gegebene Kopplung zwischen Wasserhaushalt und Ozonaufnahme. Mit dieser Vorgehensweise kann das Ausmaß der Anpassungsfähigkeit und die Begrenzung des Leistungspotentials der Buche definiert werden, was insbesondere für künftige Grenzstandorte eine neue, prozessgestützte Qualität der Risikoeinschätzung bei Klimawandel bietet.
Veröffentlichungen
Projektkoordination
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