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ICP Forests

Internationales Programm zum forstlichen Umweltmonitoring

Verschiedene Logos con ICP Forests Gruppen

Waldzustandserhebung und Waldklimastationen sind in ein paneuropäisches Netz von Dauerbeobachtungsflächen zur Überwachung von Umweltbelastungen und ihrer Wirkung auf Wälder eingebunden.

Die Koordination von Messmethoden und -standards erfolgt im Rahmen des "Internationalen Programms zur Erfassung und zum Nachweis von Luftschadstoffwirkungen auf Wälder (ICP Forests)". An dem Messnetz, das vom Nordkap bis zu den Kanaren reicht, beteiligen sich derzeit 27 EU-Mitgliedstaaten und 14 Nicht-EU-Staaten (Stand 2006).

Ausgehend von der Genfer Luftreinhaltekonvention verabschiedeten das Europäische Parlament und die EU-Kommission 1986 die Verordnung Nr. 3528/86 "Schutz des Waldes gegen Luftverschmutzung" und schrieben damit die jährliche Erhebung des Kronenzustandes auf dem 16 km * 16 km Raster für die Mitgliedstaaten der EU verbindlich vor. Dieses sog. Level I-Programm wurde im Jahr 1994 durch Level II (Waldklimastationen) ergänzt. Zuletzt war die EU-einheitliche Durchführung und (Ko-)Finanzierung des Waldmonitorings in der EU- Verordnung Nr. 2152/2003 ("Forest Focus") verbindlich geregelt. Diese Verordnung ist zum 31.12.2006 ausgelaufen. Damit ist eine verbindliche Regelung für die EU Mitgliedstaaten entfallen. Eine Weiterentwicklung des Programms erfolgt im Rahmen der LIFE+ Verordnung (EC) No 614/2007. In den Jahren 2009 und 2010 wird die Weiterentwicklung und Implementierung eines europaweiten forstlichen Monitoringsystems im Rahmen des LIFE+ Projektes „FutMon“ durch die EU Kommission, verteten durch das Directorate-General Environment (EU LIFE+) gefördert. Beteiligt an dem Projekt sind 38 Institutionen aus 24 EU Mitgliedstaaten.