Insbesondere Neophyten und Neozoen unter den Neobiota (Neue Arten) bereiten wegen ihrer schnellen Verbreitung und ökologischen Schadwirkung Sorgen Seitenanfang : weiter zum Inhalt|
weiter zur Themennavigation|
LWF - Logo mit Link zu Startseite| Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten |
Wappen mit Link auf die Startseite des StMELF|
Kopfnavigation: weiter zur Position im Verzeichnisbaum|
Position im Verzeichnisbaum: weiter zum Inhalt|
StMELFLWFWaldökologieNaturschutz → Neophyten, Neozoen und Neomyceten - Neobiota (Neue Arten) im Internet
Inhalt: zurück zum Seitenanfang|

Neobiota (Neue Arten) - Informationen zu Neophyten und Neozoen im Internet

Redaktion

Gefahr für Mensch und Ökosystem: Die Ausbreitung nichtheimischer Pflanzen (Neophyten), Tiere (Neozoen) und Pilze (Neomyceten)

Das neue LWF-aktuell 73 (November 2009) befasst sich mit einem der größten ökologischen Probleme: Die weltweit zunehmende Gefährdung der Biodiversität durch die Ausbreitung nichteinheimischer Pflanzen, Tiere, Pilze oder auch Mikroorganismen. Diese Neuen Arten = Neobiota (Neophyten, Neozoen, Neomyceten) können einheimische Arten verdrängen, Ökosysteme nachhaltig verändern und damit schwere wirtschaftliche und auch medizinische Probleme mit sich bringen.

Kleinblütiges Springkraut - Neophyten Neophyten: Das Kleinblütige Springkraut hat sich - im Gegensatz zum großen Bruder, dem Indischen Springkrautm unauffällig in vielen Waldgesellschaften etabliert und ist ein Beispiel für eine problemlose Einbürgerung eines Neophyten (Foto: J. Hempel, wikipedia)

Bereits vor nunmehr fünf Jahren hat die Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft in LWF-aktuell 45 »Neue Arten in Bayern - Bereicherung oder Bedrohung für unsere Wälder?« auf die Thematik Neophyten und Neozoen hingewiesen.

1999 gründeten 25 Ökologen in Berlin die »Arbeitsgruppe biologische Invasionen«. Mit der Ratifizierung der Biodiversitätskonvention (Rio 1992) hat sich die Bundesrepublik verpflichtet, den Problemen durch Neobiota entgegenzuwirken. Im Einzelnen sind die Ziele der Arbeitsgemeinschaft: Förderung des Informationsaustausches, Bestandsaufnahme der Neophyten, Neozoen und Neomyceten in Mitteleuropa (Defizitanalyse und zielorientierte Fortschreibung) und Koordination von Forschung zu theoretischen und angewandten Fragen über Neobiota / Neue Arten

Auch das Bundesamtes für Naturschutz (BfN) informiert auf seiner Internetseite www.neoflora.de über die wichtigsten Neophyten in Deutschland. Dort findet man unter anderem allgemeine Auskünfte über politische und rechtliche Rahmenbedingungen, ökologische Grundlagen, Auswirkungen und Gefahren von Neobiota für Naturschutz, Wirtschaft und Gesundheit oder die Bewertung von Neophyten im Naturschutz. In den Steckbriefen mit Fotos und Beschreibungen zu 32 Neophyten informiert NeoFlora auch über die Einbürgerungsgeschichte, über ökologische und andere Auswirkungen sowie über mögliche Gegenmaßnahmen. Ein Forum bietet die Diskussionsmöglichkeiten zu diesen Arten. In den Diskussionsforen zu den Neophyten des Handbuches können Sie Ihre Meinung zu diesen Arten und ggf. Erfahrungen mit deren Bekämpfung eintragen und mit anderen diskutieren. Das BfN und die AG Neobiota bzw. das Institut für Ökologie der TU Berlin betreuen diese Foren.

Links: