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StMELFLWFWaldökologieNaturschutz → Schmetterlinge in den bayerischen Naturwaldreservaten - Ergebnisse einer 25-jährigen Forschung
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Schmetterlinge in den bayerischen Naturwaldreservaten - Ergebnisse einer 25-jährigen Forschung

Hermann H. Hacker

Waldbiotope in Mitteleuropa ökologisch/faunistisch bisher nur sehr mangelhaft erforscht

Bayern ist eines der vielfältigsten Bundesländer hinsichtlich der natürlichen Lebensräume. Bis auf die Küsten mit ihren Salzwiesen und Dünen sind im Wesentlichen alle Lebensraumtypen Deutschlands vertreten. Auf Grund des extremen Höhengradienten und der Durchmischung mit azonalen Standorten entlang der Flüsse und Bäche kommen hier zahlreiche Waldgesellschaften vor. Sie sind aktuell im Handbuch der natürlichen Waldgesellschaften Bayerns beschrieben.

Der Nagelfleck ist ein charakteristischer Begleiter europäischer Buchenwälder (Foto: P. Lichtmannecker)

Von den in Bayern vorkommenden 2.983 Schmetterlingsarten (Lepidoptera) wurden im Zuge der Insekten- Erfassungen in den Naturwaldreservaten 2.063 Arten nachgewiesen, das entspricht einem Anteil von 69 Prozent.

Die weitaus meisten Datensätze (26.094) entfallen auf die Familie der Geometridae (Spanner) vor den Noctuidae (Eulen) mit 17.846 Datensätzen. Mit weitem Abstand folgen die Tortricidae (Wickler) (7.551), Pyralidae (Zünsler) (5.590), Notodontidae (Zahnspinner) (3.145), Erebidae (2.577), Arctiidae (2.340), Drepanidae (2.521), Gelechiidae (1.263) und Yponomeutidae (1.294). Bei den Drepanidae oder Notodontidae waren nur wenige Arten deutlich häufiger vertreten als dies bei allen anderen Familien der Fall war.

Summary

From 1982 to 2005, data on butterflies were recorded according to uniform mapping methods in 119 of the now more than 150 Bavarian forest nature reserves. Altogether about 120,000 datasets were included in a database.A projection of this data means that there are around a million of recorded butterflies with qualitative and quantitative data. The results of the studies have been presented to the public since 2006 (Hacker and Müller 2006).

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