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StMELFLWFWaldökologieNaturschutz → Schutz für Borstgrasrasen und Schwarzstorch
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Schutz für Borstgrasrasen und Schwarzstorch

26.01.2009 - Der Forstminister stellte im »Hans-Watzlik-Hain« in Lindberg (Lkr. Regen) den Natura 2000-Managementplan für den Nationalpark Bayerischer Wald vor.

Bildlegende: Ziel ist, das intakte Waldökosystem und die für die Region typischen Waldlebensgemeinschaften dauerhaft zu erhalten (Foto: R. Peter)

Wie daraus zu entnehmen ist, befindet sich sowohl im Erweiterungs- als auch im Altgebiet des Nationalparks der Großteil der 43 Lebensraumtypen und Arten in einem guten bis sehr guten Erhaltungszustand.

Um das intakte Waldökosystem und die für die Region typischen Waldlebensgemeinschaften dauerhaft zu erhalten, schreibt der Managementplan eine Vielzahl von Maßnahmen vor – vom Schutz der Biotopkomplexe bis zur Verbesserung der Lebensräume von seltenen Tierarten wie dem Schwarzstorch und dem Wanderfalken. Insbesondere das Schließen von Entwässerungsgräben sowie das Entbuschen soll dazu beitragen, die Moore zu renaturieren. Für die Borstgrasrasen auf den Schachten fordert der Managementplan gezielte Beweidung und regelmäßige Mahd.

Vier Jahre hatten Experten des Amtes für Landwirtschaft und Forsten Landau, der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft und der Regierung von Niederbayern Daten erfasst, kartiert und bewertet. Bei einem Runden Tisch brachten die Grundstücksbesitzer, Verbände und Behörden ihre Anregungen zum Managementplan ein.

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