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StMELFLWFWaldökologieKlima und Wasserschutz → Waldklimastationen - Wetterreport für Herbst 2011
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Waldklimastationen - Witterungsreport und Bodenfeuchtemessungen für den Herbst 2011

Stephan Raspe, Winfried Grimmeisen und Lothar Zimmermann

Herbst bringt etwas »Sommer« zurück - Lange Transpirationsphase der Bäume und Niederschläge ohne Regen

WKS-Witterungsreport: Ein versöhnlicher September und ein Goldener Oktober entschädigen für »verunglückten« Sommer.
Die WKS-Bodenfeuchtemessungen zeigten: Der Herbst 2011 bescherte ungewöhnliche Einblicke in die Bodenfeuchtemessungen

Ergebnisse Witterungsreport Herbst 2011 Die Bayerischen Waldklimastationen messen Niederschlag und Temperatur im Wald

War der Sommer heuer ein Sommer? Der Monat September jedenfalls war nur manchmal so richtig herbstlich. Ansonsten sorgten ein Altweibersommer und ein Goldener Oktober dafür, dass die Sommergefühle nicht in Vergessenheit gerieten. Richtig ungewöhnlich wurde es dann im November: Ein Rekord in herbstlicher Trockenheit inklusive Waldbrand!

In diesem Herbst hielt die Transpiration der Bäume besonders lang an. Erst eine Kaltfront in der zweiten Oktoberwoche beendete die Vegetationszeit der Laubbäume. In der anschließenden, bis Ende November andauernden regenfreien Zeit entzogen nur noch Nadelbäume dem Boden Wasser. Allerdings tropfte bei Nebel auch Wasser in die Böden von Nadelholzbeständen, obwohl es nicht regnete. Dadurch blieb die Waldbrandgefahr auf die Hochlagen des Bayerischen Waldes und die Alpen beschränkt.

Weiterführende Links

Autoren

  • Stephan Raspe
    Mitarbeiter im Klima und Wasserschutz
    Fachgebiet: Stoffhaushalt, Waldklimastationen
  • Winfried Grimmeisen
    Mitarbeiter im Klima und Wasserschutz
    Fachgebiet: Bodenfeuchte, Bodenphysik, Waldklimastationen - Bodenfeuchte
  • Lothar Zimmermann
    Mitarbeiter im Klima und Wasserschutz
    Fachgebiet: Forsthydrologie, Klimaveränderung, Wald und Wasser