Inhalt:
zurück zum Seitenanfang|
2008 zählt zu den zehn wärmsten Jahren seit 1901
Lothar Zimmermann, Winfried Grimmeisen und Stephan Raspe
Mit 1,2 Grad über »Normal« setzte sich die Serie zu warmer Jahre fort
Die Häufung zu warmer Jahre in jüngerer Vergangenheit ist ein deutlicher Hinweis auf die Klimaerwärmung. 2008 war landesweit auch etwas trockener als normal, aber vor allem zu warm. Nur die Monate September und Oktober waren deutlich kälter. Die Wintermonate Januar und Februar waren warm und schneearm. Zu Frühlingsanfang zogen die Orkane Emma und Fee über Bayern hinweg.
Mit einer Durchschnittstemperatur von 8,7 °C lag das Jahr 2008 um 1,2 °C über dem langjährigen Mittel von 7,5 °C (1961–1990) und zählt damit zu den wärmsten zehn Jahren seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen im Jahre 1901.
Vor allem in Nordbayern litten die Waldbäume während des Sommers unter Trockenheit, beinahe wie im Jahrhundertsommer 2003. Entspannt blieb dagegen die Lage im Süden dank häufigerer Niederschläge. Erst im Winter waren dann überall die Bodenwasserspeicher wieder gefüllt.
Autoren
|