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Hochwasser-Bremse Wald

Wälder können die Gefahr von Sturzfluten verringern und Hochwasserspitzen verzögern

02.02.2009 - Die Paar-Aue im Gebiet der Gemeinde Geltendorf diente als Modell für eine Studie, ob Aufforstungen Hochwasserspitzen verringern können.

Bildlegende: Pfingsthochwasser 1999 in Mering. Über 100.000 Personen waren betroffen, die Schäden erreichten eine Höhe von über 300 Millionen Euro (Foto: K. Becker)

Eine Computersimulation des Gebietswasserhaushaltes der Paar zeigt, dass die Neubegründung von Waldbeständen den Hochwasserabfluss verringert und ausgleichend auf den Wasserhaushalt wirkt. Der für rasche Hochwasser (Sturzfluten) verantwortliche Oberflächenabfluss ist unter Wald am geringsten. Allerdings müssten für eine spürbare Reduktion der Hochwasserspitzen mindestens 130 Hektar Erstaufforstungsflächen bereitgestellt werden, die kurzfristig nicht zur Verfügung stehen.

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