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Ein Wald für das Hochwasser
Der Hartholzauwald wäre von Natur aus ein ständiger Begleiter der Donau und ihrer südlichen Nebenflüsse
07.01.2009 - Der Hartholzauwald lebt vom Hochwasser. Ohne den jährlich wiederkehrenden Rhythmus der Überschwemmungen seines Lebensgefährten »Fluss« würde dieser Lebensraum schnell seinen Charakter verlieren.
Die Abhängigkeit vom Hochwasser ist auch der Grund, weshalb der Auwald nur noch auf wenigen Hundert Hektar vorhanden ist. Die Flussregulierungen sind hauptverantwortlich für der starken Rückgang des Auwaldes. Landwirtschaftliche Nutzung, aber auch waldbauliche Veränderungen verstärkten diesen Prozess. Dabei wäre die Hartholzaue ein wichtiger Baustein in einem wirkungsvollen Hochwasserschutzkonzept.
Der Artikel ist Teil der aktuellen Ausgabe der LWF-aktuell Nr. 66
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