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StMELFLWFWaldökologieKlima und Wasserschutz → Waldverjüngung und Wasserqualität
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Waldverjüngung und Wasserqualität

Je größer die Lücke, desto höher die Nitratkonzentration im Sickerwasser

12.11.2008 - Fichtenaltbestände werden in Bayern meist im Femelschlag unterschiedlicher Intensität verjüngt. Eine Alternative bietet die Verjüngung auf Kahlflächen, die sowohl auf natürliche Weise (Sturmwurf oder Borkenkäferkalamitäten) als auch aus Gründen der Bewirtschaftung (Saum- und Kahlschlagsbetrieb) entstehen.

Bildlegende: Nitrat im Sickerwasser bei Verjüngung von Fichtenaltbeständen mit Buche bei Femel- oder Kahlhieb.

Beide Fälle greifen in den Stoffhaushalt der Wälder ein. Der dezimierte Altbestand verbraucht weniger Nährelemente. Auf Grund des erhöhten Strahlungseinfalls steigt die Bodentemperatur, bodenbiologische Prozesse wie Mineralisation und Nitrifikation beschleunigen sich. Der Nitratgehalt des Sickerwassers steigt, damit werden Nährstoffkationen exportiert, die Bodenfruchtbarkeit verschlechtert sich.

Der Artikel ist Teil der aktuellen Ausgabe der LWF-aktuell Nr. 66
Sie können den Artikel als PDF herunterladen.

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