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Hinweise und Hintergrundinformationen zum Borkenkäfermonitoring
Die bayerischen Waldbesitzer können sich im Internet direkt über die aktuelle Borkenkäfersituation vor Ort informieren.
Im April 2004 wurde ein bayernweit einheitlich strukturiertes, organisiertes Überwachungssystem für Buchdrucker und Kupferstecher gestartet. Dies gewährleistet einen kontinuierlichen flächendeckenden Überblick, der die Borkenkäferüberwachung effizient gestaltet und den Aufwand für den Waldbesitzer verringern hilft.
Dabei werden die an den Forstrevieren gesammelten Daten von Spezialisten an der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft ausgewertet und in wöchentlichen Meldungen und Gefährdungskarten aufbereitet. Die gesammelten Informationen an einem Fallenstandort werden mit der aktuellen örtlichen Lageeinschätzung durch die Ämter für Landwirtschaft und Forsten verknüpft. Über Presse, Email, Internet oder Newsletter werden die aktuellen Informationen zur aktuellen Borkenkäfersituation und situationsangepasste Handlungsempfehlungen dann für alle Waldbesitzer bereitgestellt.
Der Waldbesitzer erhält einen Überblick über die Gefährdungssituation in Bayern. Differenzierte Informationen aus den Ergebnissen einer örtlichen Lageeinschätzung, von Monitoringfallen, dem Witterungsverlauf und von Bruthölzern geben ihm frühzeitige Hinweise auf eine beginnende Massenvermehrung. Die Biologie und das Verhalten der Käfer in Hinsicht auf die Schwärmwellen, Brutentwicklung und Befallsverlauf werden greifbar gemacht. Dadurch gewinnt der Waldbesitzer wertvolle Zeit für vorbeugende Maßnahmen und gezielte Bekämpfungsstrategien. Handlungsempfehlungen zu Befallskontrolle (günstigster Zeitpunkt, Methode und Bewertung) bzw. den Bekämpfungsstrategien (Aufarbeitungszeitpunkt, Behandlung von Resthölzern . . .) unterstützen den Waldbesitzer im Kampf gegen den Borkenkäfer.
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