Blickpunkt Waldschutz 15/2008: "Gefürchteter Quarantäneschädling an importierten Ziergehölzen eingeschleppt" Der weltweit gefürchtete Quarantäneschädling Citrusbock (Anoplophora chinensis) hat seinen Weg nach Bayern gefunden. Bis heute war nur die Einschleppung nach Oberitalien und Südosteuropa bekannt. Der Citrusbock zählt in seiner Heimat Asien zu den gefährlichsten Schädlingen an Laubbäumen. Er steht daher in der EU auf der Liste der Schadorganismen, deren Einschleppung in die EU-Mitgliedstaaten verboten ist und deren Ausbreitung verhindert werden muss. Der Citrusbock kann viele heimische, auch völlig gesunde Laubbäume wie Ahorn, Buche, Weide, Birke, Kastanie oder Obstbäume befallen und zum Absterben bringen.
Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft