Seitenanfang : weiter zum Inhalt|
weiter zur Themennavigation|
LWF - Logo mit Link zu Startseite| Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten |
Wappen mit Link auf die Startseite des StMELF|
Kopfnavigation: weiter zur Position im Verzeichnisbaum|
Position im Verzeichnisbaum: weiter zum Inhalt|
StMELFLWFWaldbewirtschaftungWaldschutzSchädlinge/Baumkrankheiten Forstschädliche Mäuse und Kleinsäuger → Bekämpfung Schermaus
Inhalt: zurück zum Seitenanfang|

Bekämpfung Schermaus

Köderstation Schermaus (Foto: Triebenbacher)

Es gelten die Vorgaben des integrierten Pflanzenschutzes. Zuerst sollten alle alternativen Schutzmaßnahmen in Betracht gezogen werden, bevor chemische Mittel zum Einsatz kommen.

Dazu gehören die Förderung der natürlichen Feinde wie Fuchs, Greifvögel, Marder, Dachs, Wiesel und Iltis durch Belassen von Stein- und Asthaufen bzw. Aufstellen von Sitzstangen. Sie sind zwar nicht in der Lage Massenvermehrungen zu stoppen, aber gerade in der Latenzzeit sind sie besonders wichtig zur Schadensminimierung. Verdrängung durch Wanderratten und Bisam wurde bereits beobachtet.

Mähen vor der Pflanzung ist sinnvoll, da die Erdhaufen der Mäuse früher sichtbar werden und eher mit der Bekämpfung begonnen werden kann. Dagegen erhöht das Lagern großer Heu-, Stroh- und Reisighaufen sowie Fräsen das Schadensrisiko. Letzteres zerstört nicht nur Teile des Bausystems und tötet ein paar Mäuse, sondern vernichtet auch einen Großteil der Nahrungspflanzen und zwingt somit die Mäuse dazu, auf Forstpflanzen auszuweichen. Eine Vergrämung der Schermaus durch Anbau bestimmter Pflanzen oder den Einsatz von schall-, ultraschall- oder magnetfelderzeugenden Geräten gilt bisher nicht als erfolgsversprechend.