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Das neue Pflegekonzept im Praxistest
Stefan Stirnweiß
Vier Fallbeispiele beschreiben die Praxistauglichkeit des Jungbestandspflegekonzeptes in der Privat- und Körperschaftswaldbetreuung
Seit Sommer 2010 findet das vorgestellte Pflegekonzept in der Jugendpflege und der erstmaligen Jungdurchforstung in der Praxis vermehrte Anwendung. Auch die Förderrichtlinien sind in ihrer derzeit gültigen Fassung in den Fördertat - beständen Jugendpflege und Jungdurchforstung auf dieses Konzept ausgerichtet. Erste Erfahrungswerte und Stimmen aus der Praxis sollen hier zusammengetragen werden.
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Abbildung: Der Blick auf die Guten und die Auswahl der richtigen »Option« stehen im Vordergrund des neuen Pflegekonzeptes. Daran hat sich stets der eventuell anschließende Pflegeeingriff zu orientieren. (Foto: T. Bosch) |
Ein wichtiger Bestandteil des neuen Pflegekonzeptes ist die systematische Bestandsanalyse. Sie zielt darauf ab, innerhalb der Kriterien Stabilität, Qualität und Vitalität eine an den Bestand angepasste und vom Waldbesitzer nachvollziehbare und mitgetragene Eingriffsvariante zu entwickeln. Inwieweit es gelungen ist, diesen neuen Ansatz und hohen Anspruch in der Praxis zu vermitteln, soll anhand von vier Fallbeispielen erläutert werden.
Je zwei Beratungssituationen und zwei Unternehmereinsätze wurden nach den Kriterien Akzeptanz, Verständnis und Umsetzbarkeit durch eine Befragung der Beteiligten evaluiert. Desweiteren wurden Pflegeeingriffe hinsichtlich der Effizienz des Konzepts und dem tatsächlichen Zeitaufwand genauer untersucht. Im Zuge der Bearbeitung von Förderanträgen zur Jugendpflege im Großprivatwald mit eigenem forstlichen Personal wurde auch die Meinung dieses Revierleiters zum vorgestellten Pflegekonzept erfragt.
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Autoren
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Stefan Stirnweiß
leitet seit 1993 das Forstreviers Röttenbach am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth
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