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Die Walliser Trockentanne - Baumartenwahl im Klimawandel
Sigi Krause und Monika Konnert, ASP
Versuchsanbauten sollen neue Erkenntnisse bei der Herkunftswahl bringen
Beim Waldumbau muss neben der Baumartenwahl auch der Herkunftswahl mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Für die Weißtanne gibt es bereits zahlreiche Anbau- und Herkunftsversuche, die das ASP vor über 20 Jahren im Zuge des Tannensterbens angelegt hat. Darunter sind auch Herkünfte wie die Walliser Trockentanne.
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Walliser Trockentanne - Versuchsanbau des ASP (Foto: ASP) |
Die Walliser Tanne ist auch in unseren regionen durchaus konkurrenzfähig. Die Anbauversuche zeigen, dass die Walliser Trockentanne unter den derzeit bei uns herrschenden Standorts- und Klimabedingungen zufriedenstellend wächst.
Zwar gibt es Herkünfte, die ihr im Wuchs überlegen sind, aber bei der zu erwartenden Klimaerwärmung kann sich dies schnell ändern. Trockenresistente und wärmeliebende Herkünfte wie die Walliser Tanne könnten unter den zu erwartenden Klimaszenarien einen Konkurrenzvorteil erlangen und die lokalen Herkünfte zumindest teilweise ersetzen.
Sollte sich die Walliser Trockentanne in den neuen Anbauversuchen, die ab 2009 in Unterfranken geplant sind, auch so gut bewähren, könnte eine gezielte Einbringung dieser Herkünfte in trockeneren Regionen Bayerns empfohlen werden.
Autoren
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Dr. Monika Konnert
Leiterin des Bayerischen Amtes für forstliche Saat- und Pflanzenzucht
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Sigi Krause
Mitarbeiter am ASP, Fachbereich Feldversuche udn IT
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