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Zertifizierung von forstlichem Vermehrungsgut
Monika Konnert
Höhere Herkunftssicherheit für den Waldbesitzer
Bei der künstlichen Waldverjüngung zeigen sich Fehler in der Wahl der Herkunft erst spät und lassen sich zumeist nicht mehr beheben. Deshalb muss der Waldbesitzer Sicherheit über die Herkunft des Materials haben, das er in seinen Wald einbringt. Die serienmäßige Bestimmung der Erbanlagen eröffnet zusätzlich zu den vorgeschriebenen Kontrollmechanismen neue Perspektiven zur Überprüfung der Herkunft.
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Forstliches Saatsgut am ASP aus Ernten für ZüF - Zertifikat überprüfbare forstliche Herkunft |
Neue privatrechtlich organisierte Zertifizierungsverfahren schaffen seit Kurzem die Voraussetzungen zur Überprüfbarkeit von der Ernte bis zur fertigen Pflanze. Sie erhöhen die Herkunftssicherheit beim Handel mit forstlichem Vermehrungsgut und schaffen Vertrauen zwischen Produzenten und Abnehmern. Das ASP war maßgeblich an der Entwicklung des europaweit ersten Zertifizierungsverfahrens für Forstsamen und -pflanzen beteiligt.
Es wurde vor fünf Jahren unter dem Namen »ZüF« (Zertifikat überprüfbare forstliche Herkunft) in die Praxis eingeführt. Inzwischen werden fünf bis sechs Millionen ZüF-Pflanzen jährlich verkauft. Das ASP erbringt für »ZüF« Dienstleistungen wie Probenaufbereitung, Lagerung und genetische Untersuchungen und ist Mitglied im Fachbeirat des Vereins.
Autorin
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Dr. Monika Konnert leitet das Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht (ASP) in Teisendorf.
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