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StMELFLWFWaldbewirtschaftungWaldbau → Waldwirtschaft und genetische Variabilität
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Waldwirtschaft und genetische Variabilität

Monika Konnert und Eva Cremer

Waldbauliches Handeln beeinflusst die genetische Vielfalt der Wälder

Im Zuge des Klimawandels ist eine hohe Anpassungsfähigkeit unserer Wälder notwendig. Grundlage dafür ist die genetische Variabilität innerhalb der Bestände. Sie ist neben einer geeigneten Bestandeszusammensetzung und -struktur eine wesentliche Komponente für die langfristige Stabilität der Waldökosysteme.

Vorsicht! Eine allzu strenge Sortierung führt zur genetischen Entmischung.

Die genetische Zusammensetzung der heutigen Wälder in Mitteleuropa ist das Ergebnis des Zusammenwirkens verschiedener Faktoren wie nacheiszeitliche Rückwanderung, natürliche Auslese und verstärkt in neuerer Zeit der Einfluss des Menschen wie Fragmentierung der Landschaft od4er waldbauliche Behandlung.

Die Auswirkungen waldbaulicher Maßnahmen auf die genetischen Strukturen unserer Wälder wurden vorrangig bei den Baumarten Fichte, Tanne, Douglasie, Buche und Eiche untersucht. Für die Erfassung genetischer Strukturen schuf die Forstgenetik mit der Entwicklung serienmäßig einsetzbarer Genmarker die Möglichkeiten. Mit solchen, meist selektiv neutralen Markern (Isoenzym- und DNS-Marker) kann die genetische Diversität der Wälder eingehend erfasst und ihre Veränderungen quantifiziert werden. Wesentliche Ergebnisse und Schlussfolgerungen zu diesem Themenkomplex sind im Folgenden zusammengefasst.

Autorinnen

  • Dr. Monika Konnert
    Leiterin des Amtes für forstliche Saat- und Pflanzenzucht (ASP) in Teisendorf
  • Eva Cremer
    Wissenschaftliche Angestellte am ASP, Leitung der Labore