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Genetischer Fingerabdruck bei Pappelklonen

Einer der wichtigsten Punkte im Rahmen des Handels von Pappelklonen ist die Sortenechtheit und Sortenreinheit. Um diese Sortenreinheit zu gewährleisten, müssen die einzelnen Pappelklone, die auf dem Markt erhältlich sind, eindeutig identifizierbar sein.

Mittels genetischem Fingerabdruck die Pappelklone (z.B. Stecklinge) eindeutig Sorten zuzuordnen

Dies ist anhand von äußeren Merkmalen nur in Ausnahmefällen möglich. Deshalb werden seit einiger Zeit genetische Methoden eingesetzt, um mittels genetischem Fingerabdruck die Pappelklone (z.B. Stecklinge) eindeutig Sorten zuzuordnen und voneinander zu differenzieren. Am ASP werden diese genetischen Möglichkeiten der DNS-Analysen genutzt und die Sortenprüfung von Pappelklonen zu erschwinglichen Preisen durchgeführt. Dabei dient ein sogenanntes Klonkataster, in dem der genetische Fingerabdruck für jede Pappelklonsorte an mehreren Genorten hinterlegt ist, als Grundlage für eine effiziente Kontrolle bzw. Sortenprüfung. Am ASP wird das Klonkataster ausgebaut und mit neuen Klonen und neuen Genmarkern fortwährend aktualisiert. Die genetische Analyse ist ein wichtiges Hilfsmittel, um Pappelmutterquartiere nach den Bestimmungen des FoVG überprüfen zu können.