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Douglasien-Nachkommenschaftsprüfung angelegt

Die genetische Qualität von heimischen Douglasienerntebeständen und ihre Leistungsfähigkeit als Ersatzbaumart für Fichte hat vor dem Hintergrund des Klimawandels große Bedeutung.

Vermehrungsgut von 17 ausgewählten Erntebeständen aus verschiedenen Bundesländern und einer Samenplantage werden auf genetische Anlagen geprüft (Foto: ASP)

Anfang Oktober legte daher das ASP in Zusammenarbeit mit dem Universitätsforstbetrieb der TU München (Prof. Dr. Mosandl, Herr Dimke) in der Nähe von Landshut eine Douglasien-Nachkommenschaftsprüfung an. Auf 1,68 Hektar wurden im Polstererforst bei Pfettrach insgesamt 4.200 Pflanzen von 25 Prüfgliedern in vier Wiederholungen ausgebracht. Bei dem auf 30 Jahre angelegten Versuch wird geprüft, ob das Vermehrungsgut von 17 ausgewählten Erntebeständen aus Bayern, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und eine Samenplantage im Vergleich zu einem festgelegten Standard einen genetisch bedingten, verbesserten Anbauwert aufweist. Zum Vergleich wurden auch sieben Absaaten (Samenzonen) aus den USA und Kanada einbezogen. Parallelflächen werden in anderen Bundesländern sowie in Österreich angelegt.
Prüfungsparameter sind u.a. Krankheitsanfälligkeit, Volumenzuwachs und Formeigenschaften. Bei einem nachweislich verbesserten Anbauwert kann der Erntebestand bzw. die Samenplantage gemäß dem Forstvermehrungsgutgesetz von der Kategorie "ausgewählt" bzw. "qualifiziert" in die Kategorie "geprüft" aufgewertet werden.

Bildlegende: Vermehrungsgut von 17 ausgewählten Erntebeständen aus verschiedenen Bundesländern und einer Samenplantage werden auf genetische Anlagen geprüft - Bild vergrössern durch Anklicken (Foto: ASP)

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