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Der Fichtendurchforstungsversuch Freising

Augenfällige Ergebnisse und rationale Schlussfolgerungen

11.02.2009 - Vor knapp 60 Jahren wurden im Thalhauser Forst westlich von Freising Reparationshiebsflächen mit Fichte ausgepflanzt. Aus heutiger Sicht wurden diese Bestände sehr dicht begründet.

Bildlegende: Blick in eine dauerhaft undurchforstete Parzelle des Fichtendurchforstungsversuches 12.2007 (Foto: Hahn)

Sie wuchsen nahezu drei Jahrzehnte ohne waldbauliche Maßnahmen auf. Entsprechend stellte sich bald die Frage nach der richtigen Pflege solcher Flächen. Einerseits sollte die Stammzahl möglichst rasch abgesenkt werden, um einen Stabilisierungseffekt zu erzielen, andererseits sollte der Eingriff so weit hinausgeschoben werden, bis vermarktungsfähige Sortimente anfielen. Umstritten war insbesondere auch die Art der Durchforstung. Ebenso gab es Fragen der Feinerschließung von Nadelholzreinbeständen, die bei der in Planung befindlichen zweiten Interforst-Messe in München am Beispiel des Versuches diskutiert werden sollten.

Der Artikel ist Teil der aktuellen Ausgabe der LWF-aktuell Nr. 68
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