Inhalt:
zurück zum Seitenanfang|
Das Fichten-Konzept der BaySF
Reinhard Schröpfer, Heinz Utschig und Thomas Zanker
Bayerische Staatsforsten entwickeln neues Konzept zur Bewirtschaftung von Fichten- und Fichtenmischbeständen
Für das Unternehmen Bayerische Staatsforsten (BaySF) hat die Aktualisierung der bisher gültigen baumartenweisen Richtlinien für die Bewirtschaftung der Bayerischen Staatswälder eine hohe Priorität. Im Frühjahr 2007 wurde hierzu die Arbeitsgruppe »Waldbaukonzepte« ins Leben gerufen, um zunächst die »Grundsätze der BaySF für die Bewirtschaftung von Fichten- und Fichtenmischbeständen im Bayerischen Staatswald« zu erarbeiten. Die wichtigsten Eckpunkte des Konzeptes sind Stabilität, Mischung, Strukturreichtum, Klimaanpassung und nachhaltige Erträge.
Die Baumart Fichte hat von allen Baumarten im bayerischen Staatswald den größten Flächen- und Massenanteil und weist zugleich den größten Schadholzanteil am Einschlag auf. Darüber hinaus ist sie am stärksten vom Klimawandel betroffen. Auf vielen Standorten wird die Fichte zukünftig nur noch Mischbaumart sein.
Das neue Konzept dient dazu, bestehende Fichtenbestände zu stabilisieren und den Übergang geordnet zu gewährleisten. Bei höheren Mischungsanteilen der Fichte werden auch dort dauerwaldartige Strukturen angestrebt. Dauerwald mit führender Fichte ist nur auf langfristig für die Fichte geeigneten Standorten vorgesehen.
Autoren
-
Reinhard Schröpfer ist langjähriger Revierleiter im Forstbetrieb Wasserburg und Mitglied der BaySFArbeitsgruppe »Waldbaukonzepte«.
-
Dr. Heinz Utschig ist stellvertretender Forstbetriebsleiter und Mitglied der BaySFArbeitsgruppe »Waldbaukonzepte«.
im Forstbetrieb Wasserburg.
-
Thomas Zanker leitet den BaySF-Teilbereich »Waldbau und Standortserkundung« an der Zentrale sowie die BaySF-Arbeitsgruppe
»Waldbaukonzepte«. thomas.zanker@baysf.de
|