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Wasserversorgung im Frühsommer zweigeteilt - WKS-Bodenfeuchtemessungen
Wasserversorgung der Wälder in Südbayern gut, in Nordbayern jedoch angespannt
07.11.2008 - Mit Beginn der forstlichen Vegetationszeit gingen die Bodenwasservorräte Anfang Mai deutlich zurück. Während in Südbayern ergiebige Niederschläge die Bodenwasserspeicher immer wieder auffüllten, fehlten diese Erholungsphasen im Norden weitgehend.
Im Juni und in den ersten Juliwochen trockneten die Waldböden an den nördlicheren Waldklimastationen daher so stark aus wie zuletzt im Jahrhundertsommer 2003. In der Folge mussten vor allem die Fichten ihre Spaltöffnungen teilweise schließen. Weil dadurch weniger Kohlenhydrate über die Photosynthese produziert werden können, führt das möglicherweise zu einem geringeren Wachstum und einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Schädlingen. In Südbayern herrschten dagegen auch heuer ideale Voraussetzungen für ein kräftiges Baumwachstum.
Der Artikel ist Teil der aktuellen Ausgabe der LWF-aktuell Nr. 66
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