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Energieholz mit positiven Umweltwirkungen
Redaktion LWF-aktuell
Hohe Artenvielfalt unter Weiden und Pappeln
Energieholz von landwirtschaftlichen Flächen leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung von Bioenergie. Energieholz wird meist mit Pappeln und Weiden im Kurzumtrieb produziert. Zu den Auswirkungen des Energieholzanbaus auf die Umwelt war bisher wenig bekannt. Nun stellten Waldökologen des von Thünen-Instituts für Waldökologie und Waldinventuren in Eberswalde (vTI) eine hohe Artenvielfalt auf solchen Energieholzflächen fest.
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Der Anbau von Energieholz bedeutet längere Bodenruhe, geringerer Einsatz
von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie geringere
Eingriffsintensität als bei vergleichbaren landwirtschaftlichen Energiepflanzen (Foto: N. Lamersdorf) |
Ergebnisse eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projektes und einer breit angelegten Literaturstudie im Auftrag des Naturschutzbundes Deutschland zeigen, dass der Anbau von Energieholz vorteilhafter für Bodenhaushalt und Biodiversität ist als der Anbau landwirtschaftlicher Energiepflanzen wie Raps oder Mais.
Gründe sind beispielsweise die längere Bodenruhe, der geringere Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie die geringere Eingriffsintensität.
Ziel weiterer internationaler Forschungen ist es, Bewertungsgrundlagen für eine umweltverträgliche Anlage und Bewirtschaftung von Energieholzbeständen zu erstellen. Die Schwedische Landwirtschaftsuniversität in Uppsala koordiniert die internationalen, das vTI die deutschen Partner.
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