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Energieholzerzeugung
Spaltgeräte

links: Liegendspalter Woodline SRL EiFo 115-20 L/2 (Foto KWF) und rechts: BGU Holzspalter HS 61/2 TORNADO (Foto LWF)
Spaltgeräte werden hauptsächlich zur Erzeugung von Brennholz eingesetzt. Rundholz von einer maximalen Länge bis ca. 135 cm wird mit Hilfe eines Spaltwerkzeuges in mehrere Scheite aufgespalten. Je nach Form dieses Spaltwerkzeuges entstehen 2 bis 12 Scheite je Werkzeughub. Das Spaltwerkzeug besteht aus einem hydraulisch längs oder schräg zur Holzfaser bewegten Keil bzw. Messer. Das Holz wird entweder stehend oder liegend gespalten. Der Antrieb der Spalter erfolgt am häufigsten durch Elektromotoren. Weitere gängige Antriebe sind der Antrieb über die Hydraulikanlage des Basisfahrzeuges (meist Schlepper), der Antrieb über eine Zapfwellenaufsteckpumpe oder eine Gelenkwelle, der Antrieb über einen Aufbau-Verbrennungsmotor und die Kombination von zwei der einzeln angebotenen Antriebe (Wahlantrieb).
Desweiteren befindet diverse Schneidespaltgeräte auf dem Markt. Bei den Schneidespaltgeräten handelt es sich um eine Maschinenkombination von Querschneideeinrichtung und Spaltgerät. Längere Rundhölzer werden in die gewünschte Länge geschnitten und anschließend gespalten.

Schneidespaltgerät PALAX POWER 70/70 S (Foto KWF)
Links zum Thema "Spaltgeräte"
Hacker
Anbau- und Anhängehacker

oben: Trommelhacker JENZ HEM 560 mit eigenem Verbrennungsmotor (Foto KWF) und unten: Über die Zapfwelle betriebener Scheibenhacker ESCHLBÖCK BIBER 3 (Foto KWF)
Mit Hackern kann Holz in sog. Hackschnitzel zerkleinert und der thermischen Verwertung zugeführt werden. Hierfür wird Kronenmaterial, minderwertiges Stammholz sowie Holz aus der Landschaftspflege verwendet. Es wird zwischen Anhängehacker, Dreipunktanbauhacker und Aufbau- und selbstfahrenden Hacker unterschieden. Die Dreipunktanbauhacker werden überwiegend durch die Zapfwelle betrieben. Der größte Teil der Anhängehacker sind dagegen mit einem eigenen Verbrennungsmotor ausgestattet. Sowohl Anhänge- als auch Dreipunktanbauhacker sind für den Einsatz an einer Zugmaschine konzipiert. Während für die mit Zapfwellen betriebenen Hacker der max. Holzdurmesser bei ca. 45 cm liegt, kann mittels einem Anhängehacker Holz bis zu einem Durchmesser von ca. 80 cm zerkleinert werden. Der Hackrotor unterscheidet sich in seiner Bauart. Auf dem Markt kommen Trommel- und Scheibenhacker vor. Das Holz wird mittels Einzugswalzen an den auf Trommeln oder Scheiben sitzenden Messer vorbeigeführt und zu Hackschnitzel verarbeitet. Durch die Veränderung des Vorschubes, der Messereinstellung oder durch einen Sieb kann bei einigen Hacker die Länge der Hackschnitzel variiert werden. Somit können unterschiedliche Hackschnitzelqualitäten mit demselben Gerät produziert werden.
Selbstfahrende Hacker und Aufbauhacker

Selbstfahrender Hacker SILVATEC CH 878 mit Fronteinzug (Foto LWF)
Selbstfahrende Hacker und Hacker zum Aufbau auf Fahrzeuge, z.B. auf Lastkraftwagen, Tragschlepper oder Rückeanhänger besitzen i.d.R. eine größere Leistungsfähigkeit als die kleineren Anbau- und Anhängehacker. Sie sind meist durch einen Spänebunker und einen Kran ergänzt. Ebenso werden fest installierte Hacker an einem zentralen Hack-und Lagerplatz zur Erzeugung von Hackschnitzel eingesetzt. Mittels Abrollrahmen, Hakenliftgestell und anderen Bauelementen ist es bei vielen Modellen möglich, den Hacker vom Basisfahrzeug wieder zu entfernen. Sie besitzen einen Hackrotor, der sich in seiner Bauart unterscheidet. Auf dem Markt kommen Trommel- und Scheibenhacker vor. Das Holz wird mittels Einzugswalzen an den auf Trommeln oder Scheiben sitzenden Messer vorbeigeführt und zu Hackschnitzel verarbeitet. Ein Auswurfgebläse befördert das zerkleinerte Material durch das Ausblasrohr in Container. Diese sind entweder auf dem Hacker oder auf einem weiteren Trägerfahrzeug aufgebaut. Durch den Einsatz eines zusätzlichen Trägerfahrzeuges zum Abtransport der Hackschnitzel ist eine Entkopplung der Arbeitsschritte Hacken und Transport möglich. Stammdurchmesser von bis zu 90 cm können bearbeitet werden.
Energieholzaggregate

links: Fäller-Bündler-Aggregat C16a der Firma BRACKE (Foto LWF) und rechts: Fallbeil-Klingen-Aggregat NAAVRA-GRIP 1500-40E (Foto LWF)
Zur Ernte von Kurzumtriebsplantagen, bei der Jungdurchforstung in schwachen Stangenhölzern und in der Landschaftspflege werden vermehrt sogenannten Fäller-Bündler-Aggregate (Feller-Buncher) eingesetzt. Sie können an unterschiedliche Basisfahrzeuge mit Kranausleger montiert werden. Mit ihnen besteht die Möglichkeit mehrere Stämme direkt nacheinander zu fällen und in einem Arbeitsschritt abzulegen. Dadurch werden Einsparungen bei den Kranzeiten realisiert.
Die Fällung der Bäume ist je nach Aggregat unterschiedlich. Bei dem Aggregat C16a der Firma Bracke z. B. wird der Trennschnitt durch eine Sägekette, die auf einer kreisrunden Scheibe angebracht ist durchgeführt. Dies bietet Vorteile bei stärkeren Durchmesser. Andere Hersteller arbeiten mit einem sog. Fallbeil-Klingen-Aggregat. Hier erfolgt der Trennschnitt durch ein spezielles guillotinenartiges Messer. Dies ist z.B. beim Aggregat Naavra-Grip 1500-40E der Fall. Hydraulische Greifzangen bündeln die Stämme.
Links zum Thema "Hacker"
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