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StMELFLWFWaldbewirtschaftungBetriebswirtschaft und Forsttechnik → Bodenschutzlehrgang der TUM und LWF
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Bodenschutzlehrgang der TUM und LWF

02.12.2008 - Technische Universität München (TUM) und Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) bieten Waldbesitzern, Forstleuten und Maschinenführern einen Bodenschutz-Lehrgang an. Er zeigt die Risiken des Maschineneinsatzes auf und vermittelt Strategien, wie Bodenschäden vermieden werden können.

Ständig wachsender Kostendruck in der Forstwirtschaft führt zwangsläufig zum großflächigen Einsatz hoch mechanisierter Holzerntesysteme, verbunden mit der Gefahr nachhaltig negativer Bodenveränderungen. Diese sind jedoch im Rahmen des gesetzlich verankerten Bodenschutzes zu vermeiden. Der Einsatz von Forstmaschinen ist nicht generell abzulehnen, solange er unter bodenschonenden Bedingungen stattfindet. Damit künftig alle in der Waldbewirtschaftung Beschäftigten die mit der Befahrung verbundenen Risiken einschätzen und zielgerechte Entscheidungen treffen können, vermitteln die in Kooperation entwickelte Schulung »Bodenschutz bei der mechanisierten Waldbewirtschaftung – Befahrung von Waldböden« sowie das LWF Merkblatt Nr. 22 wichtige Grundkenntnisse. Mit dem nötigen Hintergrundwissen kann jeder in den Prozess involvierte durch rechtzeitiges Handeln zur Risikominimierung beitragen. Der Lehrgang wendet sich an alle in der Waldbewirtschaftung Beteiligten. Zunächst werden Maschinen, Holzernteverfahren und Eigenschaften des Bodens angesprochen. In einem zweiten Themenblock wird die Wirkungskette Maschine–Boden behandelt, um die Reaktion von Böden auf mechanische Belastung, das Verformungsverhalten und die ökologischen Auswirkungen zu beleuchten. Der dritte Teil des Lehrgangs widmet sich den Risiken und nötigen Strategien zur Vermeidung gravierender Bodenveränderungen. In gemeinsamer Arbeit lernen die Teilnehmer Gefahrenpotentiale selbst einzuschätzen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Die Schulungsinhalte werden an einem Tag mit Hilfe einer Folienpräsentation und zahlreicher Demonstrationsobjekten anschaulich vermittelt. Die Teilnehmer erhalten eine Zusammenstellung der Folien auf CD.

Mehr Informationen bei:

  • Prof. Dr. D. Matthies, Lehrstuhl für Forstliche Arbeitswissenschaft und Angewandte Informatik der TU München, Am Hochanger 13, 85354 Freising, Telefon 0 81 61 | 71-4766
  • Technische Universität München
  • Dr. H. Borchert, Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Am Hochanger 11, 85354 Freising, Telefon 0 81 61 | 71-4640
  • Dr. J. Kremer, Forstsachverständiger, Forstliche Seminare, Zugspitzstraße 24, 82140 Olching, Telefon 0 81 42| 1 74 82